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Designer für Lebenskultur

Bella Roma – Amor.

06. January 2013 Von: Sandro Kategorie: Essen, Reisen, Sehen Noch keine Kommentare →

Seit Jahren sprachen wir davon, einmal nach Rom zu reisen. Jetzt endlich war es soweit: übers Neujahr gings mit SkyWork bequem ab Belp gen Süden, Alpenflug inbegriffen.

Wie wohl in keiner anderen Stadt lässt sich hier das Flanieren, Cappuccino trinken, Shoppen (Nuvolari als heisser Tipp für die Herren) und Sightseeing ideal verbinden. So nahmen wir denn die Villa Borghese, die spanische Treppe und den Trevi-Brunnen quasi im Vorbeigehen. Pantheon, Foro Romano und Collosseo bestaunten wir etwas ausführlicher. Und dem Vatikan würdigten wir gar einen halben Tag: der im Voraus gebuchte Rundgang erwies sich als absoluter Volltreffer. Die deutschsprachige Fremdenführerin schaffte es während dem Rundgang durch die Museen, die sixtinische Kappelle (wo wir nach deren kurzfristigen Schliessung für eine private Messe des Papstes schlussendlich als Erste eintreten durften) und den Petersdom spielend, Geschichte lebendig zu machen. So haben wir Religionsunterricht und Kunstgeschichte während der Schulzeit definitiv nie vermittelt erhalten. Welch eindrückliche Bauten, Bilder und Skulpturen!

Auch kulinarisch hat Rom erwartungsgemäss einiges zu bieten. Allerdings wird geraten, das Ristorante oder die Osteria seines Vertrauens sorgfältig zu wählen (der alte italienische Trick «möglichst versteckt und einfach eingerichtet» hat sich wieder einmal bewährt – aber selbstverständlich blieben auch wir nicht von der berühmt-berüchtigten Touristenfalle verschont: bei Fertig-Pizza für 30 Euronen verging uns definitiv der Appetit!): im historischen Zentrum wärmstens empfehlen können wir die Osteria del Pegno in einer kleinen Gasse zwischen Tiber und Piazza Navona, die Antica Enoteca in der Via delle Croce sowie mit Abstrichen (überteuertes, etwas lieblos präsentiertes Silvestermenü) die Osteria Romana di Simmi in einer Nebengasse hinter dem Campo dei Fiori. Ausgezeichnet getafelt haben wir auch im Aristocampo in Trastevere (nachdem das gesuchte Da Augusto geschlossen war, zog uns das folgende Schild an dessen Eingang an: «We are against war and tourist menu!») sowie im Caminetto und Chez Cocò, beide in Parioli gelegen.

Parioli? Genau, in diesem Viertel nördlich des historischen Viertels hinter der Villa Borghese haben wir logiert. Dank einem Internet-Schnäppchen konnten wir uns die Tower Lodge mit Terrasse in der Villa Duse leisten. Die (für Rom untypische) ruhige Lage, die tolle Aussicht auf die Feuerwerke an Silvester und die fantastischen morgendlichen Sonnenaufgänge haben uns für die etwas abgelegene Lage reichlich entschädigt.

Ach, man würde am liebsten gleich noch ein paar Tage anhängen… in diesem Sinne: Ci vediamo!

» FB-Album von Sibylle.

Heisse Ecke Hamburg.

02. August 2012 Von: Sibylle Kategorie: Essen, Reisen, Sehen Noch keine Kommentare →

Bereits im Vorfeld wurde uns dies mehrfach bestätigt. Hamburg ist eine heisse Stadt und die Tipps über Facebook waren denn auch zahlreich, was es in dieser Stadt zu tun, essen, sehen, unternehmen gilt. Wer früh bucht, gewinnt. So konnten wir uns 4 Nächte im Hotel Madison, welches perfekt gelegen ist, zu einem super «early bird» Preis leisten.

Shoppen und Plaudern. Oder war es Plaudern und Shoppen? Beides kann Frau prächtig im Schanzenviertel, einem sympathischen Quartier mit vielen Shops von jungen Designern in einer inspirierenden Vielfalt. Rund ums Rathaus geht es hanseanischer und gediegener zu mit Markenshops und Traditionsgeschäften. Auf die Strandperle mussten wir aus wettertechnischen Gründen verzichten, aber im 20up genossen wir die sensationelle Aussicht auf Hafen und Stadt. Den Hafen, die Speicherstadt und die eindrücklichen Containerschiffe besichtigten wir per Schiffsrundfahrt.

Essen kann man in Hamburg fast überall lecker. Wir haben uns einerseits für die spektakulärsten Sushi bei Henssler und Henssler nahe dem Fischmarkt (unbedingt besichtigen am Sonntag Morgen ab 6 Uhr) entschieden, andererseits für eine leckere Grillade in der Bullerei. Ein Besuch von St. Pauli ist ein Muss. Im Musical «Heisse Ecke» haben wir uns schiefgelacht und die Parodie auf die Reeperbahn im Anschluss gleich live erlebt. Im Club «Ego» tanzten wir uns bis in die Morgenstunden zu frechem Elektro die Füsse gänzlich müde.

Zum Abschluss gönnten wir uns zwei Tage am Timmendorfer Strand, logierten und dinierten im ländlichen Hotel Carsten direkt am Meer und verzogen uns bei Wind im Strandkorb – ein cleveres Designwunder.

Hamburg ist eine vielseitige, unglaublich grüne und moderne Stadt, die ich allen Städtegängern ans Herz lege. Bei Interesse melden. Die Tippliste ist lang. 4 Tage sind ein Minimum an Besichtigungszeit, ob mit bester Freundin, oder alleine unterwegs.

Vom Tropenwald und Shopping Paradies.

01. November 2011 Von: Sibylle Kategorie: Reisen, Wohlfühlen Noch keine Kommentare →

Aussicht vom Hibiscus-Zimmer im Alam Indah.

Vor 20 Jahren belebten Künstler in einfachen Holzhütten an lehmigen Pfaden gelegen den Ort namens Ubud. Heute erleben wir ihn als belebte und laute Stadt mit viel Mofa- und Autoverkehr, hunderten kleiner Läden, einem riesigen Markt und unzähligen Restaurants – alle um die Aufmerksamkeit der Touristen buhlend. Es lassen sich zahlreiche schöne balinesische Souvenirs ergattern, ausschliesslich durch hartes Feilschen. Noch gibt es einige Kunstgalerien und in den Reisfeldern rund um Ubud Künstler und Handwerker.

Wir logierten im ruhig gelegenen Nyuhkuning hinter dem von Tausend Affen bewohnten Monkey Forest, inmitten des Tropenwaldes und einem der ältesten Resorts namens Alam Indah. Natur pur, Vogelgesänge, Affengeplauder, Grillengezirpe – ein auf einander abgestimmtes Tropenkonzert verwöhnt unser Gehör, Blütendüfte unseren Geruchsinn. Die Luftfeuchtigkeit belegt unsere Haut mit einem Film. Wir entspannen in der Ruhe. Im wunderschönen Freiluft Yoga Barn geben wir uns einer Slow-Flow-Stunde hin, die uns von Kopf bis Fuss begeistert und uns frei werden lässt im Geiste. So sollen Ferien sein.

Sarongs im Ubud Market.

Welcome to London. Again.

16. February 2011 Von: Sibylle Kategorie: Reisen 1 Kommentar →

© earthlylight.co.uk

London ist ein Einkaufparadies – immer wieder, bei jedem Besuch. Somit kann ein Businesstripp auf keinen Fall bloss dem Geschäft dienen, d.h. er soll eben auch den Geschäften dienen. Angefangen an der Bond Street, weiterführend zur Oxford Street beginnt die Shopping Tour also bei bekannten Brands und eher grossen Kaufhäusern. Nach 2 Stunden ermüdet sich die Kreativität und eine gewisse Wiederholung stellt sich ein (schliesslich shoppe ich ja nicht zum ersten Mal in dieser Gegend). Dem nassen Wetter zum Trotz, frostiger Gegenwind im Gesicht, entscheide ich mich somit für eine Camden Town und Market Tour. Ein zu wiederholendes Ereignis. Fancy creations, crazy people, creative work, lässt es sich in Kürze beschreiben, was der kritischen Einkäuferin dargeboten wird. Let’s go for it. Denn Zurückhaltung ist beim momentanen Wechselkurs kaum geboten. Und die Einzelstücke lassen sich in unserer Region leicht mit einem «Oh» und «Ah» bewundern und das Selbst in neuem Glanz erscheinen. Wie schon mal erwähnt: Shoppen in London ist eine wahre Freude. Und das alles – on a lazy Sunday afternoon. Welcome to London. Again and again.

Essen im Oliv.

16. May 2010 Von: Sandro Kategorie: Essen, Trinken Noch keine Kommentare →

Nachdem sansibar aus kulturellen Gründen Basel besuchten (siehe «Basquiat in der Fondation Beyeler.»), wollten wir die Stadt auch von seiner kulinarischen Seite besser kennenlernen. Dank Gault Millau und kurzer Internet-Recherche stiessen wir rasch auf das Restaurant Oliv im Eckhaus am Viadukt. Es sollte sich als Volltreffer erweisen.

Wo vor einigen Jahren der Gourmet-Tempel «Le Bourguignon» stand, haben die Inhaber Gregory und Suzanne Holzmann das «Oliv» im August 2005 eröffnet. Modern und gemütlich, ein unkompliziertes und angenehmes Ambiente, wo die mediterrane Küche Trumpf ist.

So schmeckten uns denn Thunfisch-Tartar, hausgemachte Bärlauch-Ricotta-Gnocchi mit Artischockenschaum und der Brasato mit Kartoffelstock ausnehmend gut. Auch die empfohlenen Weine – ein weisser Tessiner Merlot von Guido Brivio (La Contrada, 2008) sowie der Vino Nobile di Montepulciano Riserva (La Casella, 2004) – mundeten uns vorzüglich.

Fazit: Kein Gourmet-Restaurant, was die Preise betrifft. Wohl aber eins, was die Kochkünste, den Service und das Angebot an frischen Gerichten und ausgewählten Weinen angeht.

Walking in my mind.

12. August 2009 Von: Sibylle Kategorie: Reisen, Sehen Noch keine Kommentare →

walking in my mind

London ist immer wieder eine Reise wert. Eine spassige, spannende, abwechslungsreiche Stadt, farbenfroh und Kultur umworben. Eine Reise haben verschiedene internationale Künstler, unter anderen die Schweizer Thomas Hirschorn und Pipilotti Rist in der Hayward Gallery dargestellt, nämlich die Reise durch unser Gehirn, unseren Körper, unseren Geist. Die einen abstrakt, andere Detail verliebt, letztere ziemlich crazy haben sie ihren «way of walking in their mind» dargestellt. Eindrücklich – eine Reise wert.