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Rival Sons rocken das Plaza.

29. June 2011 Von: Sandro Kategorie: Hören, Sehen Noch keine Kommentare →

Die Rival Sons rocken am 28. Juni 2011 das Zürcher Plaza.

Seit mehr als einem Jahr schon geistern die Rival Sons durch die einschlägigen Blogs und Magazine: «Next big thing» in Sachen Classic-, Hard- und Blues-Rock wurde gemunkelt. «Rock band to watch» titelte die renommierte Huffington Post. Tatsächlich?

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2011 groovt.

19. February 2011 Von: Sandro Kategorie: Hören, Sehen Noch keine Kommentare →

© by Sonnenrot Festival/Super Shit

Heute wird die Konzertsaison 2011 eröffnet: ich habe gestern auf Facebook völlig überraschend 2 Tickets für das seit Monaten ausverkaufte Konzert von HURTS im Bierhübeli gewonnen (an dieser Stelle ein grosses MERCI an das Bierhübeli-Team und an die Tippgeberin: you know who you are!) und nehme das höchst willkommene Geschenk natürlich gerne an.

Damit wird es höchste Zeit für einen Ausblick auf die kommenden Musikereignisse des Jahres:

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U2 mit 360° im Letzigrund.

12. September 2010 Von: Sandro Kategorie: Hören, Sehen 1 Kommentar →

Es wurde als Konzert-Ereignis des Jahres angepriesen. Und die Veranstalter hatten nicht zuviel versprochen: was U2 bzw. deren gigantische 360°-Bühne an diesem lauschigen Spätsommer-Abend im Letzigrund boten, übertraf locker alle Erwartungen.

Bono & Co. zündeten das erwartete Hit-Feuerwerk, das zahlreiche Songs vom Kult-Album «The Joshua Tree» enthielt (wo die SonntagsZeitung allerdings «One Tree Hill» gehört haben will, bleibt mir ein Rätsel…) und auch einige Überraschungen bot («In A Little While», «Miss Sarajevo», Mash-Up von «I’ll Go Crazy If I Don’t Go Crazy Tonight», «Relax» und «Discothèque»). Da fehlten eigentlich bloss noch ein paar ältere Hits (z.B. «New Year’s Day» und/oder «The Unforgettable Fire») oder persönliche Favoriten («Bullet The Blue Sky», «God Part II»).

Bono sprühte vor Energie, war (im Gegensatz zum letzten Zürcher Konzert vor 5 Jahren) stimmlich voll auf der Höhe und riss alle rund 45′000 Zuschauer mit.

Als Hauptdarsteller entpuppte sich aber die ausserirdisch anmutende, krakenartige Rundbühne, die mitten im Stadion stand und weit über dieses hinaus ragte (Hauptkonstruktion 28 m, Mast 50 m!). Das Herzstück dieser Bühne bildete ein Leinwand-Zylinder aus einer Million LEDs, die sich im Laufe des Konzerts mehrfach auf- und zufächerten. Ich fands toll wie es U2 damit gelingt, einerseits die grössten Arenen der Welt in ein einmaliges Licht zu tauchen und andererseits über die Riesenbildschirme eine noch nie gesehene Nähe zur Band selbst zu schaffen.

Die Setlist vom ersten Konzert am 11. September 2010:

  1. Magnificent (2009)
  2. Beautiful Day (2000)
  3. Get On Your Boots (2009)
  4. Mysterious Ways (1991)
  5. Until The End Of The World (1990)
  6. I Still Haven’t Found What I’m Looking For (1987)
  7. Every Breaking Wave (unreleased)
  8. Elevation (2000)
  9. In A Little While (2000)
  10. Miss Sarajevo (1995)
  11. City Of Blinding Lights  (2004)
  12. Vertigo (2004)
  13. I’ll Go Crazy If I Don’t Go Crazy Tonight/Relax/Discothèque (2009/1997)
  14. Sunday Bloody Sunday (1983)
  15. MLK (1984)
  16. Walk On (2000)
  17. One (1991)
  18. Where The Streets Have No Name (1987)
  19. Hold Me, Thrill Me, Kiss Me, Kill Me (1995)
  20. With Or Without You (1987)
  21. Moment Of Surrender (2009)

PS: Eigene Bilder gibts auf Facebook.

2010 rockt.

20. January 2010 Von: Sandro Kategorie: Hören, Sehen 5 Kommentare →

Im neuen Konzertjahr gibt es mächtig was auf die Ohren. Die Clubs, Hallen und Stadien in der Schweiz werden beben, schliesslich haben sich die Grossen des Rocks im Multipack angekündigt. Vor allem im Berner Wankdorf wird gleich drei Mal abgerockt!

Und ich darf mich stolzer Besitzer von Tickets für folgende Konzerte nennen:

Ja, und dann wären da noch die Big Four, d.h. Metallica, Slayer, Megadeth und Anthrax am Freitag, 18.6. in Jonschwil/SG. Ausserdem hält sich hartnäckig das Gerücht, dass U2 mit ihrer 360°-Tour im August oder September in Dübendorf Halt machen sollen. Wobei sich hier die Frage stellt, ob die gigantische, für die ganz grossen Stadien der Welt entwickelte Show (siehe Video zu «I’ll go crazy if I don’t go crazy tonight») auf dem flachen Flughafengelände nicht bloss zur Pleite werden kann…

Also, wer rockt wo mit?

More candy 4 u.

11. November 2009 Von: Sandro Kategorie: Hören Noch keine Kommentare →

more-candy-4-u

Prince hat Mitte Oktober gleich mehrere Konzerte in Paris gespielt, unter anderem am 12. Oktober ein fast 3-stündiges im «La Cigale». Nach dem für mich doch eher enttäuschenden Doppelkonzert im Rahmen des Montreux Jazz Festivals am 18. Juli («nur» 4-köpfige Band ohne Bläser und Background-Sängerinnen, Setlist aus Balladen und eher unbekanntem Material bestehend, kurze Spieldauer) zeigte der Meister dieses Mal, dass er es immer noch drauf hat, und wie!

Zu den vielen Highlights zählten sicherlich seine Hommage an Michael Jackson (I Want You Back) sowie zahlreiche Funk-Klassiker, unter anderem von Sly & The Family Stone (Stand, Turn Me Loose, Sing A Simple Song), Billy Cobham (Stratus), Mothers Finest (Baby Love) und The Time (Girl, The Bird, Jungle Love). Wunderbar zu erleben, wie Prince das (gut hörbar mitsingende) Publikum zur Extase treibt. So geht das, too funky!

Für alle die nicht dabei sein konnten gibt es hier den Download des ganzen Konzerts (CD1, CD2 & Artwork).

Die Setlist:

  • Ol’ Skool Company (incl. Purple Rain Intro)
  • Crimson & Clover
  • Stand
  • Turn Me Loose
  • I Want You Back
  • Dance 4 Me
  • No More Candy 4 U
  • Shhh
  • Stratus
  • Girl
  • Forever In My Life (incl. Single Ladies)
  • Baby Love
  • Peach
  • Sexy Dancer (incl. Le Freak)
  • I Want To Be Free
  • Sing A Simple Song
  • Thank You (Fallentime Be Mice Elf Again)
  • Be Happy
  • 7
  • Come Together
  • Dreamer
  • The Bird
  • Jungle Love
  • The Glamorous Life
  • 3121
  • Purple Rain

KISS’ «Sonic Boom».

29. October 2009 Von: Sandro Kategorie: Hören Noch keine Kommentare →

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KISS sind zurück! Die amerikanische Glam-Rock-Institution hat am 2. Oktober ihr 19. Studioalbum veröffentlicht: «Sonic Boom»! Das erste Album seit 11 Jahren kommt in zwei Versionen auf den Markt: Eine normale einfache CD und eine Special Edition mit Bonus-CD mit vom aktuellen Lineup mit Gitarrist Tommy Thayer und Schlagzeuger Eric Singer neu eingespielten Klassikern (2008 in Japan unter dem Titel «Jigoku Retsuden» erschienen) und einer Live-DVD von der Alive-35-Südamerika-Tour. Und nicht nur das, neben neuer CD & DVD gibt es erstmals seit der Wiederauferstehung mit Masken im Jahre 1996 neue Kostüme, und natürlich eine grosse Welttournée. KISS wollen es noch einmal wissen!

Das Versprechen, «Classic KISS» zu liefern, wird eingehalten. «Sonic Boom» ist ein waschechtes KISS-Album im klassischen Sinne, der Fan wird zurück in die Glanzzeiten der Band katapultiert. Was man(n) da aufs Ohr kriegt, atmet klar den Geist der 70-er Jahre, von Werken wie «Rock And Roll Over» und «Love Gun» also, mit einem Schuss «Creatures Of The Night», vielleicht noch etwas «Lick It Up». KISS liefern KISS, feiern sich selbst und überzeugen mit einer nicht mehr für möglich gehaltenen Vitalität und hörbaren Spielfreude. Und trotzdem: die Frage sei erlaubt, ob «Classic KISS» in der heutigen Zeit noch gut genug ist. Wären wir immer noch Mitte/Ende der 70-er und ich auf dem Weg zum Teenager, dann würde ich «Sonic Boom» vergöttern. Aber heute?

Nach ein paar Wochen auf Heavy rotation scheinen mir die Songs nämlich doch eher dünn und etwas altbacken ausgefallen zu sein. Vor allem die Songs von Gene Simmons sind meilenweit von der Qualität alter Gassenhauer wie «Calling Dr. Love» oder «Christine Sixteen» entfernt. Und Paul Stanley macht, was Paul halt schon immer machte: klassische Hardrock-Nümmerli mit grossem Ohrwurm-Faktor. Ausser vielleicht der Single «Modern Day Delilah», ein kompromissloser Riff-Rocker à la «Parasite» oder «100′000 years», wird es wohl keiner der neuen Songs in die ewige Setlist für künftige KISS-Konzerte schaffen.

Wie auch immer, wenn die Helden meiner Jugend am 16. Mai 2010 auf ihrer Europatournée im Zürcher Hallenstadion Halt machen und es wieder heisst «You wanted the best, …», werde ich bestimmt dort sein. I wanna rock and roll all nite, and party every day!

Prince am Montreux Jazz Festival.

04. July 2009 Von: Sandro Kategorie: Hören, Sehen 1 Kommentar →

prince-am-montreux-jazz-festival

The king is dead, but the prince is coming to Montreux! Michael Jackson, The King of Pop, ist nicht mehr. Doch Prince, der letzte verbleibende männliche Superstar der 80-iger Jahre, ist zum Glück immer noch sehr lebendig. Nie ganz so hoch aufgestiegen (und gefallen) wie sein damaliger Rivale, aber ähnlich verehrt von seinen Fans, konnte Prince zwar seit Jahren nie mehr an seine grössten (kommerziellen) Erfolge anknüpfen. Live ist der kleine Mann aus Minneapolis aber auch weiterhin eine Wucht.

Das lässt sich in Kürze am Montreux Jazz Festival wieder erleben: Prince wird am Samstag, 18. Juli 2009 den Schlussabend mit zwei Konzerten im Auditorium Stravinski bestreiten! Und hoffentlich später auch noch das Jazz Café beehren… May u live 2 c the dawn!

«The Boss» im Wankdorf.

01. July 2009 Von: Sandro Kategorie: Hören, Sehen 2 Kommentare →

Bild: KEYSTONE/AP

Als Bruce Springsteen sein Konzert der «Working on a Dream»-Tour im Berner Stade de Suisse ankündigte, musste ich einfach zugreifen und ein Ticket besorgen. Schliesslich hatte ich den amerikanischen Handwerker des Rock – den ich vor allem in den 80-iger Jahren mochte – noch nie live gesehen.

Und ich wurde nicht enttäuscht: Mit einem Auftakt nach Mass (Nils Lofgren von der E-Street-Band stimmte auf der Handorgel zuerst «s’Vogellisi» an) startete Bruce selbst mit «Badlands» den knapp dreistündigen Hitreigen. Er bot eine gelungene Mischung aus neuen und alten Songs (siehe Setlist), die keine Wünsche offen liessen. Denn diese wurden während einer Wunschrunde, in der Springsteen ein paar Plakate mit Songwünschen drauf aus der Menge konfiszierte, gleich mehrfach erfüllt.

Zwischendurch hielt der Boss mit seiner unvergleichlichen Ausstrahlung eine glühende Ansprache («We don’t just wanna rock the house. We wanna build a house of love, hope and happiness»), die wohl auch manch abgebrühten Gospel-Prediger vor Neid hätte erblassen lassen. Ihm nimmt man es ab, eine solch ehrliche, intime und gleichzeitig energiegeladene, schweisstreibende Show durfte ich noch selten erleben. Danke Bruce, und jederzeit gerne wieder!