sansibar

Designer für Lebenskultur

Kunstvolle Natur.

28. November 2011 Von: Sibylle Kategorie: Wandern Noch keine Kommentare →

Der Schnee lässt auf sich warten, so wanderten wir Ende November noch auf der Axalp entlang des schönen Schnitzlerweges zum Hinterburgseeli. Verschiedene Holzschnitzkünstler haben sich nach dem Lotharsturm zu einem Kunstprojekt am Wanderweg zusammengeschlossen. In liebevoller Feinarbeit entstanden aus Baumstrünken zahlreiche Region-spezifische Figuren. Die gesamte Tierwelt von gross bis klein zeigen sich den Wanderern teils prominent am Weg platziert, teils leicht verborgen – ganz dem Charakter der Wildtiere entsprechend. Charakter ist ebenso in den geschnitzten Gesichtern der Figuren zu erkennen. Da waren wahre Profis am Werk: Eine eindruckvolle Kunstgalerie. Wir erfreuten uns aber auch am Blick aufs Brienzer Rothorn, am gefrorenen Hinterburgseeli, an der herbstlichen Stimmung insgesamt und ganz besonders am Anblick zweier Gemsen und deren vertrauensvollen Annäherung für einen weiteren Schnappschuss. Es war ein reichhaltiger Tag in der Natur, den wir bei einem leckern Rindsentrecôte im Restaurant Dampfschiff am Thunersee und vertrauten Gesprächen ausklingen liessen.

Basquiat in der Fondation Beyeler.

15. May 2010 Von: Sandro Kategorie: Sehen Noch keine Kommentare →

Basquiat in his studio, 1985. Photograph © Lizzie Himmel

Aufgrund des miserablen Wetters während der Auffahrtstage haben sich sansibar entschlossen, wieder einmal einen Museumsbesuch zu wagen: und zwar in der Fondation Beyeler in Riehen/BS, die dem berühmten Maler Jean-Michel Basquiat anlässlich seines 50. Geburtstages die erste umfassende Ausstellung in Europa widmet.

Basquiat (1960–1988) war eine der schillerndsten Persönlichkeiten der Kunstwelt. Er startete im New Yorker Untergrund als Graffiti-Sprayer, Musiker und Schauspieler, bevor er 19jährig Kunstmaler wurde. Seine ausdruckstarke, energievolle Malerei stiess schnell auf Bewunderung. Von Andy Warhol gefördert, avancierte er zu einem international gefeierten Kunststar. Er war der jüngste Documenta-Teilnehmer, wurde an der Art Basel, der Biennale von Venedig und von berühmten Galerien ausgestellt. Der Sohn von karibischen Einwanderern war ausserdem der erste schwarze Künstler, der den Durchbruch schaffte. Er arbeitete mit Keith Haring, Francesco Clemente, Debbie Harry, Madonna und vielen anderen Stars zusammen. In nur acht Jahren schuf er ein umfassendes Werk von rund 1000 Gemälden und ebenso vielen Zeichnungen, bevor er erst 27jährig an einer Überdosis Heroin starb.

Seine mit comicartigen Figuren, skeletthaften Silhouetten, kuriosen Alltagsobjekten und poetischen Slogans bevölkerten Werke sind farbenprächtig und kraftvoll. Sie vermischen Popkultur und Kulturgeschichte zu kritisch-ironischen Kommentaren über Konsumgesellschaft sowie soziale Ungerechtigkeit und zählen heutzutage zu den gefragtesten Kunstobjekten des 20. Jahrhunderts. Wahrlich eine Entdeckung wert, genauso wie der halb-biographische Film «Basquiat» von 1996 mit Starbesetzung (u.a. Benicio Del Toro, Dennis Hopper, David Bowie und Gary Oldman).

Walking in my mind.

12. August 2009 Von: Sibylle Kategorie: Reisen, Sehen Noch keine Kommentare →

walking in my mind

London ist immer wieder eine Reise wert. Eine spassige, spannende, abwechslungsreiche Stadt, farbenfroh und Kultur umworben. Eine Reise haben verschiedene internationale Künstler, unter anderen die Schweizer Thomas Hirschorn und Pipilotti Rist in der Hayward Gallery dargestellt, nämlich die Reise durch unser Gehirn, unseren Körper, unseren Geist. Die einen abstrakt, andere Detail verliebt, letztere ziemlich crazy haben sie ihren «way of walking in their mind» dargestellt. Eindrücklich – eine Reise wert.