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Die CDs des Jahres 2011.

26. December 2011 Von: Sandro Kategorie: Hören 1 Kommentar →

Hier sind sie wieder – pünktlich zum Jahresende – meine 10 Lieblingsalben des Jahres 2011.

  1. Rival Sons: Pressure & Time
    Von den Rival Sons und ihren Live-Qualitäten habe ich ja schon genügend geschwärmt (siehe «Rival Sons rocken das Plaza.»). Kein Wunder, dass die Herren aus Kalifornien auch bei der Wahl der CDs des Jahres ganz vorne mitspielen: keine andere Band hat mir 2011 mehr Spass bereitet. Wetten, dass man sie im Sommer auf hiesigen Festival-Bühnen wiedersehen wird?
    Anspieltipps: All Over The Road, Pressure And Time, Burn Down Los Angeles.
    Clip: Pressure And Time.
  2. Charles Bradley: No Time For Dreaming
    Das grosse Soul-Revival ging auch 2011 weiter (siehe «Die CDs des Jahres 2010.»). Und Charles Bradley mag wohl der grösste Soul-Sänger sein, von dem bisher niemand etwas gehört hat. Aber im Alter von 62 Jahren ist seine Zeit definitiv gekommen!
    Anspieltipps: The World (Is Going Up In Flames), No Time For Dreaming, Stay Away (Nirvana-Cover als Bonus Track auf der Expanded Edition).
    Clip: The World (Is Going Up In Flames).
  3. The Black Keys: El Camino
    Mit ihrem dreckigen und unwiderstehlich groovendem Blues-Rock ist das Duo aus Nashville in den USA vom Geheimtipp zur ganz grossen Band aufgestiegen, irgendwo zwischen dem Kult-Trash der White Stripes und den Stadion-Hymnen der Kings Of Leon. Mit dem vorliegenden siebten Album – sehr tanzbar von Danger Mouse produziert – sollte dieser Schritt auch in Europa gelingen.
    Anspieltipps: Lonely Boy, Gold On The Ceiling, Sister.
    Clip: Lonely Boy.
  4. Anna Calvi: dito
    Das überzeugende Debütalbum der feurigen Londonerin mit italienischen Wurzeln, die es letztes Jahr (nicht zu Unrecht) in die berühmt-berüchtigte Hotlist der BBC schaffte. Mit ihrem düsteren Groove, morbider Musikalität und Dramatik hat sie schon Nick Cave und Brian Eno beeindruckt. Selbstsicher präsentiert Anna Calvi in zehn Songs ihr Talent als Songwriterin, Gitarristin und Sängerin. Unvergesslich, wie sie im April den proppevollen ONO-Keller erhellte.
    Anspieltipps: Desire, Susanne & I, Blackout.
    Clip: Desire.
  5. Mastodon: The Hunter
    Nach dem überwältigenden Prog-Monster «Crack The Skye» (siehe «Die CDs des Jahres 2009») tritten Mastodon hart auf die Bremse: Weg vom Konzepttheater, hin zu reduzierteren Songs. Epischer und härter waren ihre Songs schon mal. Effektiver noch nie.
    Anspieltipps: Black Tongue, The Curl Of The Burl, All The Heavy Lifting.
    Clip: The Curl Of The Burl.
  6. Foo Fighters: Wasting Light
    Ich war bisher nie ein grosser Fan der Foo Fighters. Doch was die Jungs um den wohl meistbeschäftigten Mann im Rock-Business, Dave Grohl (u.a. Nirvana, QOTSA, Probot, Them Crooked Vultures), hier an harten Riffs und hymnischen Melodien ablieferten ist einfach erste Sahne: Widerstand zwecklos!
    Anspieltipps: Rope, White Limo, Walk.
    Clip: Rope.
  7. Fink: Perfect Darkness
    Wow, welch ein Album! «Selten sind die Momente geworden, in denen einem Musik gleichzeitig den Kopf verdreht, den Atem raubt und das Herz zerreist» schrieb ein bekannter Berner Musikkritiker darüber. Wie Recht er hat. Der englische Singer/Songwriter mit Trip-Hop-Hintergrund schafft das Kunststück jedoch locker.
    Anspieltipps: Perfect Darkness, Yesterday Was Hard On All Of Us, Berlin Sunrise.
    Clip: Perfect Darkness.
  8. Justice: Audio, Video, Disco
    Unberechenbar und eigen waren das visionäre französische Duo Gaspard Augé und Xavier de Rosnay schon immer. Mit dieser CD schlagen die Begründer des Ed-Banger-Sounds nun die Brücke von reinem Dancefloor hin zu Electronic, Rock und Progressive Pop.
    Anspieltipps: Civilization, New Lands, Helix.
    Clip: Civilization.
  9. Stereo MCs: Emperor’s Nightingale
    Anno 1992 veröffentlichten die Stereo MCs ein Album für die Ewigkeit («Connected»). Danach verschwanden sie für zwei Jahrzehnte (fast komplett) in der Versenkung. Jetzt sind sie – mit mehr Gesang als Rap und mehr Elektrop-Pop als Hip-Hop – zurück. Und wie!
    Anspieltipps: Boy (feat. Jamie Cullum), Far Out Feeling, Tales.
    Clip: Far Out Feeling.
  10. Zaz: dito/Sans Tsu Tsou
    Auch dieses Jahr schafft es eine Veröffentlichung vom Vorjahr in meine Top Ten: Isabelle Geffroy ist eine französische Nouvelle-Chanson-Sängerin, die auf Stilmittel des Jazz zurückgreift – aufgrund ihrer ausdrucksstarken und ungewöhnlichen Stimme wird sie in ihrem Heimatland oft mit der Legende Édith Piaf verglichen. Inzwischen präsentierte der Shootingstar ihre erste Live-CD «Sans Tsu Tsou». Da hört man quasi, wie sie auf der Bühne herumhüpft, schwitzt und lacht.
    Anspieltipps: Les Passants, Je Veux, Le Long De La Route.
    Clip: Je Veux.

Zu den «Verlierern» gehören dieses Jahr Pain Of Salvation – eigentlich ein ganz heisser Anwärter auf einen Spitzenplatz – die mich mit dem Nachfolger des letztjährigen Siegers «Road Salt One» leider nicht überzeugen konnten (wo die sakralen Hammond-Momente bei Teil 1 noch Gänsehaut erzeugten, nervte mich auf «Road Salt Two» das Gefiddel mit mittelalterlichen Instrumenten wie Mandolinen und Flöten nur noch).
Oder die US-Band Mona, die mit ihrem mitreissenden Südstaatenrock auf dem besten Weg ist, die Kings of Leon zu übertrumpfen und die frühen U2 endgültig vergessen zu lassen (hört euch mal «Shooting The Moon» an!).
Der Londoner Songwriter und Electro-Komponist James Blake, der spätestens seit seiner gefeierten Version des Leslie-Feist-Songs «Limit To Your Love» in aller Munde war.
Jamie Woon, der englische Dubstep-Sänger, der mit seinem elektronischen Blues auf «Mirrorwriting» den Durchbruch schaffte.
Die junge holländische Sängerin Caro Emerald, die mit ihrem faszinierenden Retrostil zwischen Jazz, Swing, Chansons und südamerikanischen Rhythmen, unterlegt mit modernen Beats und Bässen, einen unglaublichen Siegeszug in Europa antrat.
Und das Deutsch-Schweizerische Duo Boy, das mit seiner Single «Little Numbers» inzwischen auch in den Staaten für Furore sorgt.
Ja, selbst Adele mit ihrem fantastischen «21» hatte hier das Nachsehen und schaffte es nicht in meine Top Ten.

Kommentieren, motzen und ergänzen ist – imfall – erlaubt und erwünscht. Ich bin gespannt auf eure Favoriten.

Die CDs des Jahres 2010.

19. January 2011 Von: Sandro Kategorie: Hören 3 Kommentare →

© earthlylight.co.uk

Alea iacta est: Nachdem ich mich letztes Jahr mit dem Prog-Virus angesteckt hatte (dank Mastodon, siehe die CDs des Jahres 2009), folgte im 2010 glücklicherweise passender Nachschub, was sich auch in meinen diesjährigen Top Ten niedergeschlagen hat. Hier sind sie also, die 10 Lieblingsalben des Jahres 2010.

(more…)

Die CDs des Jahres 2009.

21. February 2010 Von: Sandro Kategorie: Hören 6 Kommentare →

Höchste Zeit, mit dem Musikjahr 2009 abzurechnen. Darum hier kurz und schmerzlos meine 10 Platten des Jahres:

  1. Gossip: Music for men
    Mit seinem letzten Album «Standing in the way of control» (und den Remixes des gleichnamigen Hits von Soulwax sowie des Überkrachers «Listen up!») hatte das Trio den Schritt aus der Garage zur emanzipierten Rockpopband voll- und die Tanzflächen zum Brodeln gebracht. Nun hat es Starproduzent Rick Rubin noch ein wenig schärfer gefeilt und seine aktuellen Stärken voll ausgespielt: Discobass, schneidende Gitarren, trockenes Schlagzeug, Keyboardriffs und die Stimme von Pfundsfrau Beth Ditto, die über viel Soul verfügt, ohne Soul zu sein. Und der Riesenhit «Heavy cross» ist noch bei Weitem nicht der beste Song (man höre «Love long distance» oder «Four letter word»). To be continued… please!
  2. Noisettes: Wild young hearts
    Das Londoner Trio sprengt sämtliche Grenzen von Pop, Soul und Indierock. Und verfügt mit seinem Pulverfass von Sängerin – Shingai Shoniva – über einen äusserst charmanten Mittelpunkt auf der Bühne. Deren Stimme erinnert in ruhigen Momenten an Billie Holiday oder wie in «Never forget you» auch schon mal an Amy Winehouse. Dazwischen wird aber auch zünftig gerockt («So complicated») oder auf 80er- und Elektro-Party gemacht («Saturday night»). Ich raufe mir immer noch die Haare, weil ich den (offenbar fantastischen) Gratis-Auftritt (!!!) im Jazz Café des letztjährigen Montreux Jazz Festival verpasst habe.
  3. Muse: The Resistance
    Das fünfte Werk der britischen Muse setzt da an, wo der Vorgänger «Black holes and revelations» aufgehört hat: Sänger Matthew Bellamy, Bassist Christopher Wolstenholme und Schlagzeuger Dominic Howard treiben ihre clevere Mischung aus Alternative-Rock, New Prog, Electronica und Art-Rock auf die Spitze, und zwar mit dem bandtypischen Bombast. Man spürt in dieser Rock-Oper förmlich den Geist von Queen umherwandeln (im Gegensatz zu dem, was seine ehemaligen Bandkollegen in den letzten Jahren abgeliefert haben, dürfte sich Freddie-selig hierbei nicht einmal im Grab umdrehen müssen…). Damit haben sie (endlich und wohl endgültig) auch mir den Ärmel reingezogen – ich freue mich riesig auf das Konzert im Berner Wankdorf.
  4. WhoMadeWho: The Plot
    Völlig abgefahrener, tanzbarer Mix aus 60er Psychedelic Rock, 70er Disco, 80er Synthie-Pop und 90er Electronica des skandinavischen Trios (siehe auch Wellness für urbane Nachtschwarmer). Diese Rundumversorgung aus der punkfunkigen Neo-Disco-Ecke ist ein Wohlfühlpaket für den urbanen Nachtschwärmer, das noch lange für viel Freude sorgen dürfte. Hoffentlich auch schon bald wieder live in der Schweiz zu erleben…
  5. Ladyhawke: dito
    Obwohl bereits im Jahre 2008 erschienen, habe ich die Neuseeländerin erst 2009 entdeckt (shame on me…). Dann liefen mir ihre beiden Heuler «Paris is burning» (die Hilton oder die Stadt? Hmm…) und «My delirium» aber gleich wochenlang nach – Ladyhawke schafft es deshalb stellvertretend für all die neuen 80ies-Indie-Electro-Pop-Girlies wie La Roux, Little Boots oder Paloma Faith in meine Top Ten.
  6. Editors: In this light & on this evening
    80er-Synthie-Sound statt Gruftie-Gitarren,
    produziert von Flood: Die Editors liefern auf ihrem dritten Album gleich reihenweise Hymnen des Retro-New-Wave ab. Und Tom Smiths grandiose Stimme begleitet stoische Synthesizers, pochende Beats und melancholische Melodien. Eine vielversprechende Weiterentwicklung, wo man Blade-Runner-Soundtrack, Depeche Mode, New Order und/oder Ultravox raushören kann. Abends, im richtigen Licht…
  7. Mastodon: Crack the skye
    Lass dich in die Unendlichkeit des Universums schiessen! Die Metall-Progressoren aus Atlanta/Georgia haben mit ihrem fünften Album den Olymp (ihres Genres) erreicht. Wie andere vor ihnen (z.B. QOTSA mit «Lullabies to paralyze» oder Muse mit «Black holes and revelations») hat es diese unglaublich talentierte Band mit den irrwitzigen Ideen und dem grandiosen Spielvermögen geschafft, ihr Können auf diesem Konzeptalbum zum Thema «Luft» auf den Punkt zu bringen. Ihre explosive Mischung aus Progrock und Metal mit Hang zu längeren Instrumentalpassagen begeistert je länger je mehr Anhänger harter Musik. Und welch ein Konzert am 5. Februar 2010 im FriSon… Boah! Psychedelische Animationen mit Motiven des CD-Booklets im Hintergrund, das nukleare Trommelfeuer, wo es Gitarrenriffs regnet, im Zentrum und vorne eine Lautstärke, dass einem die Ohren flattern. Aber man höre (und staune): alles in 1A-Soundqualität abgemischt. Eine Offenbarung!
  8. Pearl Jam: Backspacer
    Dass Pearl Jam eine fantastische Liveband sind, ist hinlänglich bekannt (ich erinnere mich nur zu gerne an 2006, wo Pearl Jam der miserablen Soundqualität in der Berner Allmend trotzten, ein begeisterndes Konzert hinlegten und am Schluss einen zweiten Zugabenblock bei Volllicht zum Besten gaben!). Dass sie aber auch auf einem Album nochmals zu Hochform auflaufen, hätte ich mir nicht träumen lassen: nach den letzten eher verkrampft wirkenden Werken wuchsen die neuen Songs (u.a. «Got some», «The fixer» oder «Just breathe», das auch von Eddie Vedders tollem Soundtrack zum Film «Into the wild» stammen könnte) langsam aber stetig in den Himmel, und tun dies noch. Pearl Jam machen und haben endlich wieder Spass!
  9. Eskimo Joe: Inshalla
    Seit ihrem Debüt-Album «Girl» sind Eskimo Joe die Helden der australischen Indie-Szene. Die Folge war der Durchbruch mit dem nächsten Album und Topplatzierungen in den australischen Charts. Mit dem inzwischen vierten Album «Inshalla» dürften nun auch Europa und die Schweiz erobert werden. Eskimo Joe spielten am Gurtenfestival und gaben ihre einzige Schweizer Clubshow im Bierhübeli. Immer wieder erfrischend zu sehen (und zu hören), wie australische Bands – gestählt von Hunderten von Gigs in den dortigen Pubs – auf der Bühne richtige Musik von richtigen Musikern in sympathischer Art und Weise rüberbringen.
  10. Empire Of The Sun: Walking on a dream
    Für mich DAS Pop-Album des Jahres: Ozeanfrisches Gute-Laune-Feeling verströmend erinnert das Duo mit seinen sphärischen Klängen an die Indie-Lieblinge des letzten Jahres: MGMT. Und mit der Mid-Tempo-Nummer «We Are the People» haben die australischen Freibeuter intakte Chancen auf den Lagerfeuerhit 2009. Tolle sonnengetränkte Synthie-Popsongs wie von einem anderen Stern. Ein gasförmiger Killer!

Die Qual der Wahl… Natürlich hätten auch andere eine Platzierung in diesen CDs des Jahres verdient gehabt. Vor allem in den Bereichen Hard & Heavy (Wolfmother, Alice in Chains, Them Crooked Vultures, The Dead Weather, Baroness etc.), Indie (The Heavy, Biffy Clyro, Phoenix, Hockey, Thrice, Dredg, Florence & the Machine etc.), New Wave (The XX, White Lies, Glasvegas etc.), Electronica (DJ T, Simian Mobile Disco, Das Pop, Passion Pit etc.) und Pop/Rock (Bruce Springsteen, Antony & the Johnsons, The Temper Trap, Soap & Skin etc.) gab es zahlreiche heisse Anwärter auf die 10 begehrten Plätze an der Sonne.

Und natürlich gab es auch dieses Jahr grosse Hypes, die ich nicht ganz (oder überhaupt nicht) nachvollziehen konnte (z.B. Grizzly Bear, Animal Collective oder Mumford & Sons) und die mich entsprechend kalt liessen.

Die CDs des Jahres 2008.

14. January 2009 Von: Sandro Kategorie: Hören 4 Kommentare →

Es ist soweit – Zeit für den grossen Jahresrückblick. Meine 10 Platten des Jahres:

  1. Airbourne: Runnin’ wild.
    Soviel Spass hat 2008 keine andere CD gemacht. Der Hardrock der australischen Jungspunde ist weder innovativ noch originell (muss er auch nicht: it’s only Röck’n'Röll…), erinnert in vielem an AC/DC und rockt kompromisslos ab. Und live in concert erst Recht eine Wucht (siehe «Genuine fist-pumping, sweat soaked Rock & Roll!»).
  2. Kings Of Leon: Only by the night.
    «Closer» ist der wohl coolste Opener einer CD seit Ewigkeiten: dieser fiebrige Synthie, diese hypnotische Gitarre, und dann diese Stimme… Mit «Sex on fire» und «Use somebody» folgen zwei weitere Songs, die wohl beide in die ewige Greatest-Hits-Setlist der Followil-Familienbande einfliessen werden.
  3. MGMT: Oracular spectacular.
    Welcher Hit aus dem Hit-Dreigestirn «Time to pretend», «Kids» und «Electric feel» ist der Beste? Nicht so wichtig, Hauptsache die psychedelische Musik ist zurück! Und mit ihr die Hippies.
  4. Hercules And Love Affair: dito.
    Trotz dem Neo-Disco-Geniestreich «Blind» (gesungen von Antony Hegarty) bleibt diese CD ein Verführer: selbst die sexyste Basslinie schleicht sich in Seitenschritten heran und schwüle Vocal-House-Anspielungen treiben ein subtiles Spiel mit der Euphorie.
  5. Santogold: dito.
    Pop-Rock-Electro-Punk-New Wave mit Reggae-, Dub und Dancehall-Rhythmen. Oder was?
  6. Hot Chip: Made in the dark.
    So muss Pop im Jahr 2008 klingen: der Floorfiller «Ready for the floor» ist nur der Anfang einer ganzen Reihe von Ohrwührmern.
  7. Züri West: Haubi songs.
    Nach den eher durchzogenen letzten zwei Platten folgt hier die Rückkehr zu alten Stärken: Schöne Melodien, starke Texte und gelungene Cover-Versionen: «Johnny & Mary» von Robert Palmer und «Just dropped in (to see what condition my condition was in)» von Kenny Rogers. Geili Sieche!
  8. Sébastien Tellier: Sexuality.
    Wunderschöne chillige Mischung aus Electropop und Chansons mit Singer-/Songwriter-Qualitäten. Der Pariser durfte mit «Divine» für Frankreich an den Eurovision Song Contest.
  9. Esperanza Spalding: Esperanza.
    Die 24-jährige Sängerin und Kontrabassistin aus Portland, Oregon gilt als neuer Stern am Jazz-Himmel. Neben Old-School-Swing sind auch Bossa Nova und Tango auf ihrem selbstkomponierten, arrangierten und produzierten Debütalbum zu hören. Am 30. Januar 2009 live in der Tonhalle Zürich zu bewundern.
  10. Eagles Of Death Metal: Heart on.
    Jesse «Boots Electric» Hughes und Josh Homme (QOTSA) rumpelrocken sich durch ihr drittes Album: mal krachend, mal groovend, mal hypnotisierend, aber immer schön sexy. Geiler Rockscheiss! Und nebenbei mit dem Booklet des Jahres gekrönt…