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Designer für Lebenskultur

Wellness für urbane Nachtschwärmer.

13. March 2009 Von: Sandro Kategorie: Hören, Sehen Noch keine Kommentare →

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Yeah, WhoMadeWho sind zurück: Am 20. März erscheint das neue Album «The Plot» der dänischen Discorock-Band. Die erste Auskoppelung «This Train» hat schon schwer eingeschlagen und wurde bei Drowned in Sound zur Single der Woche gewählt.

Bekannt wurden WhoMadeWho durch zwei Coverversionen von Techno- bzw. Houseklassikern, Mr. Oizos «Flat Beat» und Benny Benassis «Satisfaction». Mit dem 2005 veröffentlichten ersten Album versöhnten sie den Club definitiv mit dem Band-Konzept: eine Rockformation mit echten Instrumenten spielt intelligente Tanzmusik! Diese Verbindung von neuzeitlichem Clubsound mit dem Steinzeitflair eines Josh Homme funktionierte so gut, dass dieser mit seinen QOTSA den Titel «Space For Rent» kurzerhand ins eigene Live-Repertoire integrierte.

Live sind WhoMadeWho übrigens am Samstag, 28. März am m4music-Festival in Zürich und am 10. Juli am Montreux Jazz Festival zu hören.

 

«The Last Blast.»

10. February 2009 Von: Sandro Kategorie: Sehen 5 Kommentare →

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Am 20. Februar erscheint die DVD zum schon heute Kultstatus geniessenden Film von Sohm Offös mit der grandiosen Mimie LaGrande, Rab Reilly und Heinz Hoenig in den Hauptrollen. Im vergangenen September hatte ich das Glück, an einer der wenigen Aufführungen im Lichtspiel in Bern grosses Schweizer Kino bewundern zu dürfen.

Nämlich die atemberaubende Geschichte des Berner Punkmädchens Helenka, das sich mit seinem Hippievater Eddie und dessen todgeweihtem Kumpel Grips aufmacht, auf einer echten Harley Davidson Shovelhead und einer Norton Combat Commando durch die unergründlichen Weiten Arizonas, Kaliforniens und Nevadas zu brettern. Die Reise endet mitten im Burning-Man-Festival, dem Stelldichein der verrücktesten Performer und Outlaws, die diese Welt zu bieten hat (und wo der Film 2007 auch seine Weltpremiere feiern konnte). Der passende Soundtrack stammt von legendären Bands der Stunde (unter anderem Krokus, Knuckledust, Extrem Normal und die unvergleichlichen Cowpunks).

Für Biker, Fans von Roadmovies und schrägen Figuren sowie toller Rockmusik ist «The Last Blast» ein Muss. Es handelt sich dabei garantiert nicht um eines der von Nicolas Bideau zur Referenz erklärten Aushängeschilder der helvetischen Filmbranche. Dieser Film wurde vielmehr von einer Handvoll Verrückten, Punks und Nonkonformisten unabhängig produziert. Ein roher, mit viel Herzblut gemachter Streifen, der völlig quer in der Schweizer Filmlandschaft steht und ein Vergnügen der wild-donnernden Art bietet.

Die CDs des Jahres 2008.

14. January 2009 Von: Sandro Kategorie: Hören 4 Kommentare →

Es ist soweit – Zeit für den grossen Jahresrückblick. Meine 10 Platten des Jahres:

  1. Airbourne: Runnin’ wild.
    Soviel Spass hat 2008 keine andere CD gemacht. Der Hardrock der australischen Jungspunde ist weder innovativ noch originell (muss er auch nicht: it’s only Röck’n'Röll…), erinnert in vielem an AC/DC und rockt kompromisslos ab. Und live in concert erst Recht eine Wucht (siehe «Genuine fist-pumping, sweat soaked Rock & Roll!»).
  2. Kings Of Leon: Only by the night.
    «Closer» ist der wohl coolste Opener einer CD seit Ewigkeiten: dieser fiebrige Synthie, diese hypnotische Gitarre, und dann diese Stimme… Mit «Sex on fire» und «Use somebody» folgen zwei weitere Songs, die wohl beide in die ewige Greatest-Hits-Setlist der Followil-Familienbande einfliessen werden.
  3. MGMT: Oracular spectacular.
    Welcher Hit aus dem Hit-Dreigestirn «Time to pretend», «Kids» und «Electric feel» ist der Beste? Nicht so wichtig, Hauptsache die psychedelische Musik ist zurück! Und mit ihr die Hippies.
  4. Hercules And Love Affair: dito.
    Trotz dem Neo-Disco-Geniestreich «Blind» (gesungen von Antony Hegarty) bleibt diese CD ein Verführer: selbst die sexyste Basslinie schleicht sich in Seitenschritten heran und schwüle Vocal-House-Anspielungen treiben ein subtiles Spiel mit der Euphorie.
  5. Santogold: dito.
    Pop-Rock-Electro-Punk-New Wave mit Reggae-, Dub und Dancehall-Rhythmen. Oder was?
  6. Hot Chip: Made in the dark.
    So muss Pop im Jahr 2008 klingen: der Floorfiller «Ready for the floor» ist nur der Anfang einer ganzen Reihe von Ohrwührmern.
  7. Züri West: Haubi songs.
    Nach den eher durchzogenen letzten zwei Platten folgt hier die Rückkehr zu alten Stärken: Schöne Melodien, starke Texte und gelungene Cover-Versionen: «Johnny & Mary» von Robert Palmer und «Just dropped in (to see what condition my condition was in)» von Kenny Rogers. Geili Sieche!
  8. Sébastien Tellier: Sexuality.
    Wunderschöne chillige Mischung aus Electropop und Chansons mit Singer-/Songwriter-Qualitäten. Der Pariser durfte mit «Divine» für Frankreich an den Eurovision Song Contest.
  9. Esperanza Spalding: Esperanza.
    Die 24-jährige Sängerin und Kontrabassistin aus Portland, Oregon gilt als neuer Stern am Jazz-Himmel. Neben Old-School-Swing sind auch Bossa Nova und Tango auf ihrem selbstkomponierten, arrangierten und produzierten Debütalbum zu hören. Am 30. Januar 2009 live in der Tonhalle Zürich zu bewundern.
  10. Eagles Of Death Metal: Heart on.
    Jesse «Boots Electric» Hughes und Josh Homme (QOTSA) rumpelrocken sich durch ihr drittes Album: mal krachend, mal groovend, mal hypnotisierend, aber immer schön sexy. Geiler Rockscheiss! Und nebenbei mit dem Booklet des Jahres gekrönt…

Willkommen auf Sansibar.

01. November 2008 Von: Sandro Kategorie: Essen, Feiern, Hören, Lesen, Reisen, Sehen, Trinken, Wandern, Wohlfühlen, Wohnen 2 Kommentare →

sansibar sind online! Sansibar ist eine Insel, ja. Und zwar eine wunderschöne, ruhige, (noch) nicht zu touristische, multikulturelle und paradiesische. Sansibar ist aber noch viel mehr. Es ist die Kombination von zwei Menschen, die sich selbst diesen Namen gegeben haben, da sie vieles mögen und ausleben, was beim Träumen auf Sansibar in den Herzen entsteht. Sansibar steht für die Wahrnehmung mit allen Sinnen. Und dies gehört zu unserem Lebensstil.

So ist auch www.sansibar-stil.ch aufgebaut. Ab sofort werden wir hier eure Sinne anregen mit Kommentaren zu aktueller Musik, Film und Literatur, euch Tipps für Restaurantbesuche, Reisen oder Entspannung abgeben und die neuesten Episoden aus dem Leben von Sansibar erzählen und illustrieren. Es freut uns, wenn sansibar zum Träumen anregt.