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	<title>sansibar &#187; CDs</title>
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		<title>Die CDs des Jahres 2011.</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 16:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandro</dc:creator>
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Hier sind sie wieder – pünktlich zum Jahresende – meine 10 Lieblingsalben des Jahres 2011.

Rival Sons: Pressure &#38; Time
Von den Rival Sons und ihren Live-Qualitäten habe ich ja schon genügend geschwärmt (siehe «Rival Sons rocken das Plaza.»). Kein Wunder, dass die Herren aus Kalifornien auch bei der Wahl der CDs des Jahres ganz vorne mitspielen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p><a href="http://www.sansibar-stil.ch/files/2011/02/cds-des-jahres-2011.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2237" title="cds-des-jahres-2011" src="http://www.sansibar-stil.ch/files/2011/02/cds-des-jahres-2011.jpg" alt="" width="510" height="204" /></a></p>
<p style="text-align: left">Hier sind sie wieder – pünktlich zum Jahresende – meine 10 Lieblingsalben des Jahres 2011.</p>
<ol>
<li><strong>Rival Sons: Pressure &amp; Time</strong><br />
Von den Rival Sons und ihren Live-Qualitäten habe ich ja schon genügend geschwärmt (siehe «<a href="http://www.sansibar-stil.ch/rival-sons-rocken-das-plaza/" target="_self">Rival Sons rocken das Plaza.</a>»). Kein Wunder, dass die Herren aus Kalifornien auch bei der Wahl der CDs des Jahres ganz vorne mitspielen: keine andere Band hat mir 2011 mehr Spass bereitet. Wetten, dass man sie im Sommer auf hiesigen Festival-Bühnen wiedersehen wird?<br />
Anspieltipps: All Over The Road, Pressure And Time, Burn Down Los Angeles.<br />
Clip: <a href="http://youtu.be/-MA0m1K2jW4" target="_blank">Pressure And Time</a>.</li>
<li><strong>Charles Bradley: No Time For Dreaming</strong><br />
Das grosse Soul-Revival ging auch 2011 weiter (siehe «<a href="http://www.sansibar-stil.ch/die-cds-des-jahres-2010/" target="_self">Die CDs des Jahres 2010.</a>»). Und Charles Bradley mag wohl der grösste Soul-Sänger sein, von dem bisher niemand etwas gehört hat. Aber im Alter von 62 Jahren ist seine Zeit definitiv gekommen!<br />
Anspieltipps: The World (Is Going Up In Flames), No Time For Dreaming, Stay Away (Nirvana-Cover als Bonus Track auf der Expanded Edition).<br />
Clip: <a href="http://youtu.be/MTy7ugrSFz4" target="_blank">The World (Is Going Up In Flames)</a>.</li>
<li><strong>The Black Keys: El Camino</strong><br />
Mit ihrem dreckigen und unwiderstehlich groovendem Blues-Rock ist das Duo aus Nashville in den USA vom Geheimtipp zur ganz grossen Band aufgestiegen, irgendwo zwischen dem Kult-Trash der White Stripes und den Stadion-Hymnen der Kings Of Leon. Mit dem vorliegenden siebten Album – sehr tanzbar von Danger Mouse produziert – sollte dieser Schritt auch in Europa gelingen.<br />
Anspieltipps: Lonely Boy, Gold On The Ceiling, Sister.<br />
Clip: <a href="http://youtu.be/a_426RiwST8" target="_blank">Lonely Boy</a>.</li>
<li><strong>Anna Calvi: dito</strong><br />
Das überzeugende Debütalbum der feurigen Londonerin mit italienischen Wurzeln, die es letztes Jahr (nicht zu Unrecht) in die berühmt-berüchtigte <a href="http://www.bbc.co.uk/music/soundof/2011/" target="_blank">Hotlist der BBC</a> schaffte. Mit ihrem düsteren Groove, morbider Musikalität und Dramatik hat sie schon Nick Cave und Brian Eno beeindruckt. Selbstsicher präsentiert Anna Calvi in zehn Songs ihr Talent als Songwriterin, Gitarristin und Sängerin. Unvergesslich, wie sie im April den proppevollen ONO-Keller erhellte.<br />
Anspieltipps: Desire, Susanne &amp; I, Blackout.<br />
Clip: <a href="http://youtu.be/v7UqleCQ4rk" target="_blank">Desire</a>.</li>
<li><strong>Mastodon: The Hunter</strong><br />
Nach dem überwältigenden Prog-Monster «Crack The Skye» (siehe «<a href="http://www.sansibar-stil.ch/cds-des-jahres-2009/" target="_self">Die CDs des Jahres 2009</a>») tritten Mastodon hart auf die Bremse: Weg vom Konzepttheater, hin zu reduzierteren Songs. Epischer und härter waren ihre Songs schon mal. Effektiver noch nie.<br />
Anspieltipps: Black Tongue, The Curl Of The Burl, All The Heavy Lifting.<br />
Clip: <a href="http://youtu.be/lAihDAJX8Ow" target="_blank">The Curl Of The Burl</a>.</li>
<li><strong>Foo Fighters: Wasting Light</strong><br />
Ich war bisher nie ein grosser Fan der Foo Fighters. Doch was die Jungs um den wohl meistbeschäftigten Mann im Rock-Business, Dave Grohl (u.a. Nirvana, QOTSA, Probot, Them Crooked Vultures), hier an harten Riffs und hymnischen Melodien ablieferten ist einfach erste Sahne: Widerstand zwecklos!<br />
Anspieltipps: Rope, White Limo, Walk.<br />
Clip: <a href="http://youtu.be/kbpqZT_56Ns" target="_blank">Rope</a>.</li>
<li><strong>Fink: Perfect Darkness</strong><br />
Wow, welch ein Album! «Selten sind die Momente geworden, in denen einem Musik gleichzeitig den Kopf verdreht, den Atem raubt und das Herz zerreist» schrieb ein bekannter Berner Musikkritiker darüber. Wie Recht er hat. Der englische Singer/Songwriter mit Trip-Hop-Hintergrund schafft das Kunststück jedoch locker.<br />
Anspieltipps: Perfect Darkness, Yesterday Was Hard On All Of Us, Berlin Sunrise.<br />
Clip: <a href="http://youtu.be/xELIJ7FrS2M" target="_blank">Perfect Darkness</a>.</li>
<li><strong>Justice: Audio, Video, Disco</strong><br />
Unberechenbar und eigen waren das visionäre französische Duo Gaspard Augé und Xavier de Rosnay schon immer. Mit dieser CD schlagen die Begründer des Ed-Banger-Sounds nun die Brücke von reinem Dancefloor hin zu Electronic, Rock und Progressive Pop.<br />
Anspieltipps: Civilization, New Lands, Helix.<br />
Clip: <a href="http://youtu.be/SVq2yMuAMVQ" target="_blank">Civilization</a>.</li>
<li><strong>Stereo MCs: Emperor&#8217;s Nightingale</strong><br />
Anno 1992 veröffentlichten die Stereo MCs ein Album für die Ewigkeit («Connected»). Danach verschwanden sie für zwei Jahrzehnte (fast komplett) in der Versenkung. Jetzt sind sie – mit mehr Gesang als Rap und mehr Elektrop-Pop als Hip-Hop – zurück. Und wie!<br />
Anspieltipps: Boy (feat. Jamie Cullum), Far Out Feeling, Tales.<br />
Clip: <a href="http://youtu.be/DcKSXkxrz14" target="_blank">Far Out Feeling</a>.</li>
<li><strong>Zaz: dito/Sans Tsu Tsou</strong><br />
Auch dieses Jahr schafft es eine Veröffentlichung vom Vorjahr in meine Top Ten: Isabelle Geffroy ist eine französische Nouvelle-Chanson-Sängerin, die auf Stilmittel des Jazz zurückgreift – aufgrund ihrer ausdrucksstarken und ungewöhnlichen Stimme wird sie in ihrem Heimatland oft mit der Legende Édith Piaf verglichen. Inzwischen präsentierte der Shootingstar ihre erste Live-CD «Sans Tsu Tsou». Da hört man quasi, wie sie auf der Bühne herumhüpft, schwitzt und lacht.<br />
Anspieltipps: Les Passants, Je Veux, Le Long De La Route.<br />
Clip: <a href="http://youtu.be/Tm88QAI8I5A" target="_blank">Je Veux</a>.</li>
</ol>
<p style="text-align: left">Zu den «Verlierern» gehören dieses Jahr Pain Of Salvation – eigentlich ein ganz heisser Anwärter auf einen Spitzenplatz – die mich mit dem Nachfolger des letztjährigen Siegers «Road Salt One» leider nicht überzeugen konnten (wo die sakralen Hammond-Momente bei Teil 1 noch Gänsehaut erzeugten, nervte mich auf «Road Salt Two» das Gefiddel mit mittelalterlichen Instrumenten wie Mandolinen und Flöten nur noch).<br />
Oder die US-Band Mona, die mit ihrem mitreissenden Südstaatenrock auf dem besten Weg ist, die Kings of Leon zu übertrumpfen und die frühen U2 endgültig vergessen zu lassen (hört euch mal «Shooting The Moon» an!).<br />
Der Londoner Songwriter und Electro-Komponist James Blake, der spätestens seit seiner gefeierten Version des Leslie-Feist-Songs «Limit To Your Love» in aller Munde war.<br />
Jamie Woon, der englische Dubstep-Sänger, der mit seinem elektronischen Blues auf «Mirrorwriting» den Durchbruch schaffte.<br />
Die junge holländische Sängerin Caro Emerald, die mit ihrem faszinierenden Retrostil zwischen Jazz, Swing, Chansons und südamerikanischen Rhythmen, unterlegt mit modernen Beats und Bässen, einen unglaublichen Siegeszug in Europa antrat.<br />
Und das Deutsch-Schweizerische Duo Boy, das mit seiner Single «Little Numbers» inzwischen auch in den Staaten für Furore sorgt.<br />
Ja, selbst Adele mit ihrem fantastischen «21» hatte hier das Nachsehen und schaffte es nicht in meine Top Ten.</p>
<p style="text-align: left">Kommentieren, motzen und ergänzen ist – imfall – erlaubt und erwünscht. Ich bin gespannt auf eure Favoriten.</p>

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		<title>Rival Sons rocken das Plaza.</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 16:00:04 +0000</pubDate>
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Seit mehr als einem Jahr schon geistern die Rival Sons durch die einschlägigen Blogs und Magazine: «Next big thing» in Sachen Classic-, Hard- und Blues-Rock wurde gemunkelt. «Rock band to watch» titelte die renommierte Huffington Post. Tatsächlich?

Es stimmt. Was das «Classic Rock Magazine» in Amerika, «Rocks» in Deutschland und mittlerweile DRS 3 in der Schweiz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p><a href="http://www.sansibar-stil.ch/files/2011/06/rival-sons-rocken-das-plaza.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2031" title="Rival Sons rocken das Plaza." src="http://www.sansibar-stil.ch/files/2011/06/rival-sons-rocken-das-plaza.jpg" alt="Die Rival Sons rocken am 28. Juni 2011 das Zürcher Plaza." width="510" height="285" /></a></p>
<p style="text-align: left">Seit mehr als einem Jahr schon geistern die <a href="http://www.rivalsons.com/" target="_blank">Rival Sons</a> durch die einschlägigen Blogs und Magazine: «Next big thing» in Sachen Classic-, Hard- und Blues-Rock wurde gemunkelt. «Rock band to watch» titelte die renommierte <a href="http://www.huffingtonpost.com" target="_blank">Huffington Post</a>. Tatsächlich?</p>
<p style="text-align: left"><span id="more-2022"></span></p>
<p style="text-align: left">Es stimmt. Was das <a href="http://www.classicrockmagazine.com/news/ones-to-watch-in-2011-rival-sons/" target="_blank">«Classic Rock Magazine»</a> in Amerika, <a href="http://www.rocks-magazin.de" target="_blank">«Rocks»</a> in Deutschland und mittlerweile <a href="http://www.drs3.ch/www/de/drs3/themen/musik/277222.rival-sons-die-naechsten-rock-goetter.html" target="_blank">DRS 3</a> in der Schweiz verlautbaren, ist mehr als heiße Luft, mehr als aufgeblasener Hype. Die Rival Sons sind wirklich heiß. Sie sind gut, sehr gut sogar. Vielversprechend. Echte, schwitzende, hart rockende, blues-infizierte, old-school orientierte, schwer talentierte Jungs aus L.A.</p>
<p style="text-align: left">Dabei konnte man ihre Musik lange gar nicht kaufen – es gab nämlich weder eine Platte noch eine CD: erst am 17. Juni 2011 veröffentlichten sie ihr erstes offizielles Studioalbum «Pressure And Time» (das Debüt «Before The Fire» von 2009 sowie eine unbetitelte EP sind seit Kurzem – so gar nicht passend zum «alten» Sound – als Download bei iTunes verfügbar).</p>
<p style="text-align: left">Und nun ist die kalifornische Band erstmals in Europa auf Tour. Die Schweiz kam dabei gleich zu Beginn in den Genuss, sich im intimem Rahmen ein Bild von deren Live-Qualitäten machen zu können: Die Rival Sons liessen sämtliche Vorschusslorbeeren lässig verblassen, präsentierten ihren im klassischen Blues und Motown-Soul getränkten Hard Rock mit grosser Spielfreude, glänzten mit durchwegs gelungenen Kompositionen und eroberten das <a href="http://www.plaza-zurich.ch" target="_blank">Zürcher Plaza</a> gestern im Sturm.</p>
<p style="text-align: left">Man hört ihnen ihre Inspirationsquellen wie die einschlägigen Bluesmen Muddy Waters oder Howlin&#8217; Wolf, Janis Joplin und natürlich Led Zeppelin deutlich an. Aber dennoch kreieren die vier beseelten Protagonisten ihren eigenen dreckigen Sound. Und Sänger Jay Buchanan erinnerte mich zuweilen gar an den jungen Jim Morrison. Ich bin überzeugt: Die Rival Sons werden ganz, ganz gross!</p>
<p style="text-align: left"><p><a href="http://www.sansibar-stil.ch/rival-sons-rocken-das-plaza/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>

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		<title>Die CDs des Jahres 2010.</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 19:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandro</dc:creator>
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Alea iacta est: Nachdem ich mich letztes Jahr mit dem Prog-Virus angesteckt hatte (dank Mastodon, siehe die CDs des Jahres 2009), folgte im 2010 glücklicherweise passender Nachschub, was sich auch in meinen diesjährigen Top Ten niedergeschlagen hat. Hier sind sie also, die 10 Lieblingsalben des Jahres 2010.


 Pain Of Salvation: Road Salt One
Die schwedischen Rockgötter [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<div id="attachment_1821" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><a href="http://www.sansibar-stil.ch/files/2011/01/die-cds-des-jahres-2010.jpg"><img class="size-full wp-image-1821 " title="Die CDs des Jahres 2010." src="http://www.sansibar-stil.ch/files/2011/01/die-cds-des-jahres-2010.jpg" alt="" width="510" height="204" /></a><p class="wp-caption-text">© earthlylight.co.uk</p></div>
<p style="text-align: left">
<p style="text-align: left">Alea iacta est: Nachdem ich mich letztes Jahr mit dem Prog-Virus angesteckt hatte (dank Mastodon, siehe die <a href="../cds-des-jahres-2009/" target="_self">CDs des Jahres 2009</a>), folgte im 2010 glücklicherweise passender Nachschub, was sich auch in meinen diesjährigen Top Ten niedergeschlagen hat. Hier sind sie also, die 10 Lieblingsalben des Jahres 2010.</p>
<p><span id="more-1164"></span></p>
<ol style="text-align: left">
<li> <strong>Pain Of Salvation: Road Salt One<br />
</strong>Die schwedischen Rockgötter um Mastermind Daniel Gildenlöw beschreiben ihr neuestes Werk selbst gleich am Besten: <em>«Road Salt One» is 13 tracks of sweaty gravel, asphalt butterflies, untrodden paths and brave decisions. It will not beg for your liking, it will not make excuses, it will not carry you safely across the dangerous waters. If you don&#8217;t pick up its pace it will leave you stranded at the curb of the road. Yes, «Road Salt One» might indeed be a harsh lover, but if you have the guts to follow it whole-heartedly and dare to surrender to its rhythm, it will take you places you need to visit. </em>Selten habe  ich eine (Prog-Metal-) Band gehört, die emotionale Tiefe und intensive Power so  gekonnt vereint. Diese Songs erfordern die Bereitschaft, sich hinzusetzen  und zuzuhören. Wer sinnloses Gehämmere erwartet, wird derb enttäuscht  sein. Wer allerdings hochstehende Kompositionen und stimmungsvolle  Abwechslung mag, wird dieses Album lieben. Ein Tipp: unbedingt das Digipack kaufen, dort ist zusätzlich ein hörenswertes (wenn auch kurzes) Intro drauf sowie um je 1–2 Minuten längere Versionen von zwei prägenden Songs. Und das Beste am Ganzen: man  darf sich (wahrscheinlich) auf Road Salt Two freuen!<br />
Anspieltipps: No Way, Linoleum, Road Salt.</li>
<li><strong>Earl Greyhound: Suspicious Package</strong><br />
Ein junger Hippie, eine knackige Afro-Dame und ein älterer Kerl mit Sonnenbrille mit viel Sinn für Soul, höllischen Groove und breitbeinigen Rock erheben Anspruch auf das Led-Zeppelin-Erbe. Auf ihrem wunderbar verschwitzt-dreckigen zweiten Album zelebrieren Earl Greyhound nämlich anachronistisch anmutenden Rock&#8217;n'Roll mit allerlei Zitaten der guten alten 70ies, etwas Latino-Rhythmen à la Santana und ein wenig 90er-Grunge als Würzmischung obendrauf. Und solch guter Rock weiß auch, wann es geboten ist, mal den Fuß vom Gas zu nehmen. Gegen Ende des Albums schicken Earl Greyhound drei eher nachdenkliche, soulgetränkte Balladen auf die Piste. Auch hier passt einfach alles: Melodien, Arrangements, Spielfreude. Wie eigentlich auf dem gesamten, bärenstarken Album dieses verschrobenen Trios aus New York.<br />
Anspieltipps: Oye Vaya, Shotgun, Bill Evans.</li>
<li><strong>LCD Soundsystem: This Is Happening</strong><br />
Achtung, elektronische Tanzmusik für Erwachsene! James Murphy hat seinen Hybriden aus Dance und Punk zur Vollendung gebracht. Tolle Disco-House-Jams und windschiefe (Punk-) Rocker lassen die Discokugel glitzern. Der ältliche Dancefloor-Teddybär hat die Gabe, auch Nichttänzer zum Tanzen zu bringen.<br />
Anspieltipps: Drunk Girls, You Wanted A Hit, Pow Pow.</li>
<li><strong>Motorpsycho: Heavy Metal Fruit</strong><br />
Gleich nochmals Progrock, und nochmals aus dem hohen Norden: bereits im Januar 2011 kam dieser mächtige Brocken von einem psychedelischen Album um die Ecke, und verschwand nie mehr von meinem iPhone. Sperriger als Pain Of Salvation reitet die norwegische Jamrock-Legende  ihre Riffs mit der Entschlossenheit von Schwermetallern, entwickelt hochdynamische Musik-Monumente ohne einen  einzigen geraden Takt (welch ein Metal-Jazz-Drummer!) und trumpft  gleichzeitig mit grossen Popchorälen und kontrollierten Improvisation  auf: Soundwelten von epischer Weite und bis zu 20 Minuten Umfang. Im Mai 2011 soll offenbar ein Konzert in der Schweiz stattfinden – every news are welcome!<br />
Anspieltipps: Starhammer, X-3 (Knuckleheads In Space)/The Getaway Special, The Bomb-Proof Roll And Beyond.</li>
<li><strong>Inlove: Stories</strong><br />
Inspiriert von Stevie Wonder, Dusty Springfield, Sade oder Feist und von dem für seine Jazz-Hip-Hop-Ästhetik bekannten DJ Cam produziert, präsentiert uns das französische Model mit nigerianischen Wurzeln ihr Schlafzimmer-Soul-Debüt. Diese wundersam zarten, eindringlichen Hymnen schmeicheln sich unaufhaltsam in die Gehörgänge, sehr verführerisch und sexy. Man(n) möchte seiner Liebsten sogleich ins Ohr flüstern: Hey Baby, lass uns heute abend feiern. Ich werde für dich kochen. Ich werde dich verwöhnen. Ich schenke dir den Wein ein. Alles was du machen musst, ist dich schon mal nackt vor den Kamin legen&#8230; Kurz, man hätte diese Platte am Valentinstag veröffentlichen sollen.<br />
Anspieltipps: For Minnie Riperton, The Sweetest Pain, Rock With You.</li>
<li><strong>Sophie Hunger: 1983</strong><br />
Es ist schon verblüffend, aber die Bernerin Sophie Hunger hat es tatsächlich geschafft, mit «1983» einen Nummer-Eins-Hit in der Schweiz zu landen, ohne intensiv im Radio gespielt zu werden oder einen Singlehit abgeliefert zu haben. Die frischgebackene Swiss-Award-Gewinnerin in der Kategorie «Show» avancierte damit auch gleich zum blendendsten Schweizer Musik-Export der Gegenwart – es gibt nicht viele Schweizer Künstler, die auch über die eidgenössichen Landesgrenzen für Furore sorgen. Mit ihrer etwas rotzigen Stimme und zurückhaltendem Charme singt sie gleich in vier Sprachen – Französisch, Deutsch, Englisch und Schweizerdeutsch. Dazu lässt sie sich von ihrer famosen Band begleiten und spielt selbst Klavier oder Gitarre. Das bringts live eindeutig am Besten: kaum ein Song, der nicht überrascht und anders als auf dem Album daherkommt. Erst im Rahmen eines intimen Konzerts (wie z.B. am 10.4. im Dachstock, wo sie schon mit dem ersten Song – Dia Fahrende – und einzig ihrer Stimme als Waffe alle Zuhörer gefangen nahm) erzeugt ihre Musik die volle Wirkung, nämlich Gänsehaut!<br />
Anspieltipps: 1983, Your Personal Religion, Le Vent Nous Portera.</li>
<li><strong>Arcade Fire: The Suburbs</strong><br />
An ihnen führte in diesem Jahr kein Weg vorbei: nachdem ich mit ihren  ersten beiden Alben «Funeral» und «Neon Bible» nie richtig warm wurde,  haben die kanadischen Indie-Rock-Lieblinge rund um das Ehepaar Win Butler und Regine  Chassagne mit etwas Verspätung auch mein Herz  erobert. «The Suburbs» ist ein so genannter Grower, dessen Schönheit  sich erst mit dem mehrfachen Hören erschliesst. Aber dann umso heftiger – die Vielschichtigkeit von Arcade Fires Musik zeigt sich hier voll und ganz, einmal tönen sie wie QUOTSA (Month Of May), ein  andermal wie Blondie (Sprawl II). Ein Meisterwerk!<br />
Anspieltipps: The Suburbs, Ready To Start, Month Of May.</li>
<li><strong>Sofa Surfers: Blindside</strong><br />
Das österreichische Elektronik-Dub-Kollektiv rund um Markus Kienzl hat – zum zweiten Mal nach 2005 – eine echte Rockplatte mit Gitarrist, Schlagzeuger und einem richtigen Sänger eingespielt. Und dieser Mani Obeya hat eine samtene Soul-Stimme wie Seal, die einen schönen Kontrast zur eher schweren, an Massive Attack erinnernden Musik darstellt. Diese hält sich zwar an den bekannten schleppenden Downbeat-Stil, geht aber dank harten Gitarren-Riffs ziemlich nach vorne ab.<br />
Anspieltipps: Playing The Game, Hardwire, Sinus.</li>
<li><strong>Warpaint: The Fool</strong><br />
Auf ihrem in Europa heiß ersehnten Debüt präsentieren die vier Damen aus Los Angeles eine Melange aus dunkler Elfen-Musik, mitreißendem Post-Rock und melodiösem, aber angenehm verschlurftem Indiepop. Melancholie bleibt hierbei die allgegenwärtige Referenz des enorm homogenen Erstlingswerks der Sirenen in Slowmotion. Zum Jahresende hat die BBC ihre bekannte <a href="http://www.bbc.co.uk/news/entertainment-arts-11904585" target="_blank">«Sound of 2011: The Longlist»</a> mit den vielversprechendsten  Newcomern fürs neue Jahr bekanntgegeben, darunter auch ebendiese Warpaint.<br />
Anspieltipps: Warpaint, Undertow.</li>
<li><strong>Sharon Jones &amp; The Dap-Kings: I Learned The Hard Way</strong><br />
All die Amys, Duffys, Adeles &amp; Co. haben in den vergangenen Jahren den Boden bereitet für das grosse Comeback des «echten» Souls. 2010 war es nun soweit: Aloe Blacc, Cee-Lo Green, Plan B oder John Legend/The Roots veröffentlichten allesamt grossartige Alben, die den Geist von Curtis Mayfield, Marvin Gaye und Bill Whiters atmen und demonstrierten damit die Bedeutung von handgemachten Oldschool-Soul. Und über allen trohnte Sharon Jones. Die 53-jährige New Yorkerin hat Jahre dafür gekämpft, endlich gehört zu werden. Es scheint, als wäre sie und ihre Begleitband The Dap-Kings endlich angekommen.<strong><br />
</strong>Anspieltipps: The Game Gets Old, I Learned The Hard Way, Mama Don&#8217;t Like My Man.</li>
</ol>
<p style="text-align: left">Tja, das wars. Hurts mit «Happiness» (und dem vielleicht besten Song des Jahres, «Wonderful Life»), Broken Bells (das selbstbetitelte Debut von Danger Mouse [Gnarls Barkley] und The-Shins-Frontmann James Mercer), Caribous «Swim», das alles niederrockende «Warp Riders» von The Sword, Bonapartes verrücktes «My Horse Likes You», The Young Gods mit ihrem neuesten Epos «Everybody Knows», Shy Child mit «Liquid Love» (Adult oriented Disco mit Wohlfühl-Vibes und Fleetwood-Mac-Schnipseln) und Fritz Kalkbrenners «Here Today Gone Tomorrow» (der kleine zeigte dem grossen, berühmten Bruder Paule gleich mal, wie man abwechslungsreiche Beats produziert) schrammten haarscharf an den Top-Platzierungen vorbei.</p>
<p style="text-align: left">Und dann gibt es noch eine «alte» Neuentdeckung von mir zu erwähnen: Mother Tongue – eine Mischung aus Red Hot Chili Peppers, Rage Against The Machine und Pearl Jam – konnten zwar 2010 nicht mit einem neuen Album aufwarten, beglückten ihre Fans aber anlässlich ihres 20-jährigen Jubiläums mit einer ausgedehnten Deutschland-Tour und boten entsprechende <a href="http://www.mothertonguelives.de/2010/11/2010-live-bootlegs/" target="_blank">Bootlegs zum freien Download auf ihrer Website</a> an. Enjoy and play it loud!</p>

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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 07:00:16 +0000</pubDate>
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<p style="text-align: left">Ab heute grassiert wieder das Panini-Fieber: Die neuen Sammelbildchen für die Fussball-WM 2010 in Südafrika sind da! Und bekanntlich kriegt man sein Album ja nie voll, ohne doppelte Sticker zu tauschen. Die Online-Tauschbörse Exsila bietet auch dafür die geeignete Plattform.</p>
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Höchste Zeit, mit dem Musikjahr 2009 abzurechnen. Darum hier kurz und schmerzlos meine 10 Platten des Jahres:

Gossip: Music for men
Mit seinem letzten Album «Standing in the way of control» (und den Remixes des gleichnamigen Hits von Soulwax sowie des Überkrachers «Listen up!») hatte das Trio den Schritt aus der Garage zur emanzipierten Rockpopband voll- und [...]]]></description>
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<p style="text-align: left">Höchste Zeit, mit dem Musikjahr 2009 abzurechnen. Darum hier kurz und schmerzlos meine 10 Platten des Jahres:</p>
<ol style="text-align: left">
<li><strong>Gossip: Music for men</strong><br />
Mit seinem letzten Album «Standing in the way of control» (und den Remixes des gleichnamigen Hits von Soulwax sowie des Überkrachers «Listen up!») hatte das Trio den Schritt aus der Garage zur emanzipierten Rockpopband voll- und die Tanzflächen zum Brodeln gebracht. Nun hat es Starproduzent Rick Rubin noch ein wenig schärfer gefeilt und seine aktuellen Stärken voll ausgespielt: Discobass, schneidende Gitarren, trockenes Schlagzeug, Keyboardriffs und die Stimme von Pfundsfrau Beth Ditto, die über viel Soul verfügt, ohne Soul zu sein. Und der Riesenhit «Heavy cross» ist noch bei Weitem nicht der beste Song (man höre «Love long distance» oder «Four letter word»). To be continued&#8230; please!</li>
<li><strong>Noisettes: Wild young hearts</strong><br />
Das Londoner Trio sprengt sämtliche Grenzen von Pop, Soul und Indierock. Und verfügt mit seinem Pulverfass von Sängerin – Shingai Shoniva – über einen äusserst charmanten Mittelpunkt auf der Bühne. Deren Stimme erinnert in ruhigen Momenten an Billie Holiday oder wie in «Never forget you» auch schon mal an Amy Winehouse. Dazwischen wird aber auch zünftig gerockt («So complicated») oder auf 80er- und Elektro-Party gemacht («Saturday night»). Ich raufe mir immer noch die Haare, weil ich den (offenbar fantastischen) Gratis-Auftritt (!!!) im Jazz Café des letztjährigen Montreux Jazz Festival verpasst habe.</li>
<li><strong>Muse: The Resistance</strong><br />
Das fünfte Werk der britischen Muse setzt da an, wo der Vorgänger «Black holes and revelations» aufgehört hat: Sänger Matthew Bellamy, Bassist Christopher Wolstenholme und Schlagzeuger Dominic Howard treiben ihre clevere Mischung aus Alternative-Rock, New Prog, Electronica und Art-Rock auf die Spitze, und zwar mit dem bandtypischen Bombast. Man spürt in dieser Rock-Oper förmlich den Geist von Queen umherwandeln (im Gegensatz zu dem, was seine ehemaligen Bandkollegen in den letzten Jahren abgeliefert haben, dürfte sich Freddie-selig hierbei nicht einmal im Grab umdrehen müssen&#8230;). Damit haben sie (endlich und wohl endgültig) auch mir den Ärmel reingezogen – ich freue mich riesig auf das Konzert im Berner Wankdorf.</li>
<li><strong>WhoMadeWho: The Plot</strong><br />
Völlig abgefahrener, tanzbarer Mix aus 60er Psychedelic Rock, 70er Disco, 80er Synthie-Pop und 90er Electronica des skandinavischen Trios (siehe auch <a href="http://www.sansibar-stil.ch/wellness-fur-urbane-nachtschwarmer/" target="_self">Wellness für urbane Nachtschwarmer</a>). Diese Rundumversorgung aus der punkfunkigen Neo-Disco-Ecke ist ein Wohlfühlpaket für den urbanen Nachtschwärmer, das noch lange für viel Freude sorgen dürfte. Hoffentlich auch schon bald wieder live in der Schweiz zu erleben&#8230;</li>
<li><strong>Ladyhawke: dito</strong><br />
Obwohl bereits im Jahre 2008 erschienen, habe ich die Neuseeländerin erst 2009 entdeckt (shame on me&#8230;). Dann liefen mir ihre beiden Heuler «Paris is burning» (die Hilton oder die Stadt? Hmm&#8230;) und «My delirium» aber gleich wochenlang nach – Ladyhawke schafft es deshalb stellvertretend für all die neuen 80ies-Indie-Electro-Pop-Girlies wie La Roux, Little Boots oder Paloma Faith in meine Top Ten.</li>
<li><strong>Editors:</strong><span class="titc"><strong> In this light &amp; on this evening<br />
</strong>80er-Synthie-Sound statt Gruftie-Gitarren, </span><span class="titc">produziert von Flood</span><span class="titc">: Die Editors liefern auf ihrem dritten Album gleich reihenweise Hymnen des Retro-New-Wave ab. Und Tom Smiths grandiose Stimme begleitet stoische Synthesizers, pochende Beats und melancholische Melodien. Eine vielversprechende Weiterentwicklung, wo man Blade-Runner-Soundtrack, Depeche Mode, New Order und/oder Ultravox raushören kann. Abends, im richtigen Licht&#8230;</span></li>
<li><strong>Mastodon: Crack the skye</strong><br />
Lass dich in die Unendlichkeit des Universums schiessen! Die Metall-Progressoren aus Atlanta/Georgia haben mit ihrem fünften Album den Olymp (ihres Genres) erreicht. Wie andere vor ihnen (z.B. QOTSA mit «Lullabies to paralyze» oder Muse mit «Black holes and revelations») hat es diese unglaublich talentierte Band mit den irrwitzigen Ideen und dem grandiosen Spielvermögen geschafft, ihr Können auf diesem Konzeptalbum zum Thema «Luft» auf den Punkt zu bringen. Ihre explosive Mischung aus Progrock und Metal mit Hang zu längeren Instrumentalpassagen begeistert je länger je mehr Anhänger harter Musik. Und welch ein Konzert am 5. Februar 2010 im FriSon&#8230; Boah! Psychedelische Animationen mit Motiven des CD-Booklets im Hintergrund, das nukleare Trommelfeuer, wo es Gitarrenriffs regnet, im Zentrum und vorne eine Lautstärke, dass einem die Ohren flattern. Aber man höre (und staune): alles in 1A-Soundqualität abgemischt. Eine Offenbarung!</li>
<li><strong>Pearl Jam: Backspacer</strong><br />
Dass Pearl Jam eine fantastische Liveband sind, ist hinlänglich bekannt (ich erinnere mich nur zu gerne an 2006, wo Pearl Jam der miserablen Soundqualität in der Berner Allmend trotzten, ein begeisterndes Konzert hinlegten und am Schluss einen zweiten Zugabenblock bei Volllicht zum Besten gaben!). Dass sie aber auch auf einem Album nochmals zu Hochform auflaufen, hätte ich mir nicht träumen lassen: nach den letzten eher verkrampft wirkenden Werken wuchsen die neuen Songs (u.a. «Got some», «The fixer» oder «Just breathe», das auch von Eddie Vedders tollem Soundtrack zum Film «Into the wild» stammen könnte) langsam aber stetig in den Himmel, und tun dies noch. Pearl Jam machen und haben endlich wieder Spass!</li>
<li><strong>Eskimo Joe: Inshalla<br />
</strong><span>Seit ihrem Debüt-Album «Girl» sind Eskimo Joe die Helden der australischen Indie-Szene. Die Folge war der Durchbruch mit dem nächsten Album und Topplatzierungen in den australischen Charts. Mit dem inzwischen vierten Album «Inshalla» dürften nun auch Europa und die Schweiz erobert werden. Eskimo Joe spielten am Gurtenfestival und gaben ihre einzige Schweizer Clubshow im Bierhübeli. Immer wieder erfrischend zu sehen (und zu hören), wie australische Bands – gestählt von Hunderten von Gigs in den dortigen Pubs – auf der Bühne richtige Musik von richtigen Musikern in sympathischer Art und Weise rüberbringen.</span></li>
<li><strong>Empire Of The Sun: Walking on a dream</strong><br />
Für mich DAS Pop-Album des Jahres: Ozeanfrisches Gute-Laune-Feeling verströmend erinnert das Duo mit seinen sphärischen Klängen an die Indie-Lieblinge des letzten Jahres: MGMT. Und mit der Mid-Tempo-Nummer «We Are the People» haben die australischen Freibeuter intakte Chancen auf den Lagerfeuerhit 2009. Tolle sonnengetränkte Synthie-Popsongs wie von einem anderen Stern. Ein gasförmiger Killer!</li>
</ol>
<p style="text-align: left">Die Qual der Wahl&#8230; Natürlich hätten auch andere eine Platzierung in diesen CDs des Jahres verdient gehabt. Vor allem in den Bereichen Hard &amp; Heavy (Wolfmother, Alice in Chains, Them Crooked Vultures, The Dead Weather, Baroness etc.), Indie (The Heavy, Biffy Clyro, Phoenix, Hockey, Thrice, Dredg, Florence &amp; the Machine etc.), New Wave (The XX, White Lies, Glasvegas etc.), Electronica (DJ T, Simian Mobile Disco, Das Pop, Passion Pit etc.) und Pop/Rock (Bruce Springsteen, Antony &amp; the Johnsons, The Temper Trap, Soap &amp; Skin etc.) gab es zahlreiche heisse Anwärter auf die 10 begehrten Plätze an der Sonne.</p>
<p style="text-align: left">Und natürlich gab es auch dieses Jahr grosse Hypes, die ich nicht ganz (oder überhaupt nicht) nachvollziehen konnte (z.B. Grizzly Bear, Animal Collective oder Mumford &amp; Sons) und die mich entsprechend kalt liessen.</p>

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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 20:11:19 +0000</pubDate>
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Prince hat Mitte Oktober gleich mehrere Konzerte in Paris gespielt, unter anderem am 12. Oktober ein fast 3-stündiges im «La Cigale». Nach dem für mich doch eher enttäuschenden Doppelkonzert im Rahmen des Montreux Jazz Festivals am 18. Juli («nur» 4-köpfige Band ohne Bläser und Background-Sängerinnen, Setlist aus Balladen und eher unbekanntem Material bestehend, kurze Spieldauer) [...]]]></description>
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<p style="text-align: left">Prince hat Mitte Oktober gleich mehrere Konzerte in Paris gespielt, unter anderem am 12. Oktober ein fast 3-stündiges im «La Cigale». Nach dem für mich doch eher enttäuschenden <a href="http://www.sansibar-stil.ch/prince-am-montreux-jazz-festival/" target="_self">Doppelkonzert im Rahmen des Montreux Jazz Festivals am 18. Juli</a> («nur» 4-köpfige Band ohne Bläser und Background-Sängerinnen, Setlist aus Balladen und eher unbekanntem Material bestehend, kurze Spieldauer) zeigte der Meister dieses Mal, dass er es immer noch drauf hat, und wie!</p>
<p style="text-align: left">Zu den vielen Highlights zählten sicherlich seine Hommage an Michael Jackson (I Want You Back) sowie zahlreiche Funk-Klassiker, unter anderem von Sly &amp; The Family Stone (Stand, Turn Me Loose, Sing A Simple Song), Billy Cobham (Stratus), Mothers Finest (Baby Love) und The Time (Girl, The Bird, Jungle Love). Wunderbar zu erleben, wie Prince das (gut hörbar mitsingende) Publikum zur Extase treibt. So geht das, too funky!</p>
<p style="text-align: left">Für alle die nicht dabei sein konnten gibt es hier den Download des ganzen Konzerts (<a href="http://www.megaupload.com/?d=2KYDKA9M" target="_blank">CD1</a>, <a href="http://www.megaupload.com/?d=ZD0AKAME" target="_blank">CD2</a> &amp; <a href="http://www.mediafire.com/?mjjvmwnvnzz" target="_blank">Artwork</a>).</p>
<p style="text-align: left">Die Setlist:</p>
<ul style="text-align: left">
<li>Ol&#8217; Skool Company (incl. Purple Rain Intro)</li>
<li>Crimson &amp; Clover</li>
<li>Stand</li>
<li>Turn Me Loose</li>
<li>I Want You Back</li>
<li>Dance 4 Me</li>
<li>No More Candy 4 U</li>
<li>Shhh</li>
<li>Stratus</li>
<li>Girl</li>
<li>Forever In My Life (incl. Single Ladies)</li>
<li>Baby Love</li>
<li>Peach</li>
<li>Sexy Dancer (incl. Le Freak)</li>
<li>I Want To Be Free</li>
<li>Sing A Simple Song</li>
<li>Thank You (Fallentime Be Mice Elf Again)</li>
<li>Be Happy</li>
<li>7</li>
<li>Come Together</li>
<li>Dreamer</li>
<li>The Bird</li>
<li>Jungle Love</li>
<li>The Glamorous Life</li>
<li>3121</li>
<li>Purple Rain</li>
</ul>

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		<title>KISS&#8217; «Sonic Boom».</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 12:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandro</dc:creator>
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KISS sind zurück! Die amerikanische Glam-Rock-Institution hat am 2. Oktober ihr 19. Studioalbum veröffentlicht: «Sonic Boom»! Das erste Album seit 11 Jahren kommt in zwei Versionen auf den Markt: Eine normale einfache CD und eine Special Edition mit Bonus-CD mit vom aktuellen Lineup mit Gitarrist Tommy Thayer und Schlagzeuger Eric Singer neu eingespielten Klassikern (2008 [...]]]></description>
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<p style="text-align: left"><a href="http://www.kissonline.com" target="_blank">KISS</a> sind zurück! Die amerikanische Glam-Rock-Institution hat am 2. Oktober ihr 19. Studioalbum veröffentlicht: «Sonic Boom»! Das erste Album seit 11 Jahren kommt in zwei Versionen auf den Markt: Eine normale einfache CD und eine Special Edition mit Bonus-CD mit vom aktuellen Lineup mit Gitarrist Tommy Thayer und Schlagzeuger Eric Singer neu eingespielten Klassikern (2008 in Japan unter dem Titel «Jigoku Retsuden» erschienen) und einer Live-DVD von der Alive-35-Südamerika-Tour. Und nicht nur das, neben neuer CD &amp; DVD gibt es erstmals seit der Wiederauferstehung mit Masken im Jahre 1996 neue Kostüme, und natürlich eine grosse Welttournée. KISS wollen es noch einmal wissen!</p>
<p style="text-align: left">Das Versprechen, «Classic KISS» zu liefern, wird eingehalten. «Sonic Boom» ist ein waschechtes KISS-Album im klassischen Sinne, der Fan wird zurück in die Glanzzeiten der Band katapultiert. Was man(n) da aufs Ohr kriegt, atmet klar den Geist der 70-er Jahre, von Werken wie «Rock And Roll Over» und «Love Gun» also, mit einem Schuss «Creatures Of The Night», vielleicht noch etwas «Lick It Up». KISS liefern KISS, feiern sich selbst und überzeugen mit einer nicht mehr für möglich gehaltenen Vitalität und hörbaren Spielfreude. Und trotzdem: die Frage sei erlaubt, ob «Classic KISS» in der heutigen Zeit noch gut genug ist. Wären wir immer noch Mitte/Ende der 70-er und ich auf dem Weg zum Teenager, dann würde ich «Sonic Boom» vergöttern. Aber heute?</p>
<p style="text-align: left">Nach ein paar Wochen auf Heavy rotation scheinen mir die Songs nämlich doch eher dünn und etwas altbacken ausgefallen zu sein. Vor allem die Songs von Gene Simmons sind meilenweit von der Qualität alter Gassenhauer wie «Calling Dr. Love» oder «Christine Sixteen» entfernt. Und Paul Stanley macht, was Paul halt schon immer machte: klassische Hardrock-Nümmerli mit grossem Ohrwurm-Faktor. Ausser vielleicht der Single «Modern Day Delilah», ein kompromissloser Riff-Rocker à la «Parasite» oder «100&#8242;000 years», wird es wohl keiner der neuen Songs in die ewige Setlist für künftige KISS-Konzerte schaffen.</p>
<p style="text-align: left">Wie auch immer, wenn die Helden meiner Jugend am 16. Mai 2010 auf ihrer Europatournée im Zürcher Hallenstadion Halt machen und es wieder heisst «You wanted the best, &#8230;», werde ich bestimmt dort sein. I wanna rock and roll all nite, and party every day!</p>

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		<title>Lotusflow3r ready 2 explode.</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 19:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandro</dc:creator>
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Seine purpurne Majestät – Prince – macht wieder von sich reden. Wie es scheint, dürfte 2009 ein fonky Jahr werden: 3 neue CDs, 1 neue Website, 1 neue Online-Community und 1 neue Tournée warten auf seine Fans!
Bereits vor Weihnachten hatte Prince auf dem Internetradio indie 103.1 vier neue Songs vorgestellt. Kurz darauf folgte die Ankündigung, [...]]]></description>
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<p style="text-align: left">Seine purpurne Majestät – Prince – macht wieder von sich reden. Wie es scheint, dürfte 2009 ein fonky Jahr werden: 3 neue CDs, 1 neue Website, 1 neue Online-Community und 1 neue Tournée warten auf seine Fans!</p>
<p style="text-align: left">Bereits vor Weihnachten hatte Prince auf dem Internetradio indie 103.1 vier neue Songs vorgestellt. Kurz darauf folgte die Ankündigung, dass er Material für drei Alben beisammen habe. Seit gestern morgen können nun registrierte User «Lotusflow3r», «MPLSound» und «Elixir», eine Zusammenarbeit mit seinem neuen Protegée Bria Valente, auf der Website <a href="http://www.lotusflow3r.com" target="_blank">www.lotusflow3r.com</a> exklusiv herunterladen. Damit geht Prince ein weiteres Mal neue Wege und lässt die klassischen Vertriebswege und Musiklabels links liegen.</p>
<p style="text-align: left"><a href="http://fabhouse.ch/?p=2955" target="_blank">» Informationen und Registrierungs-Tipps von Fab.</a><br />
<a href="http://www.testspiel.de/archives/2009/03/25/live-review-lotusflow3r-elixir-mplsound-und-lotusflow3rcom/" target="_blank">» Ausführliche Review von zwei deutschen Hardcore-Fans.</a></p>
<p style="text-align: left">Also harren wir der Dinge, die da kommen mögen. Wenn ich an seinen Überraschungsauftritt und vor allem die Aftershow im Rahmen des <a href="http://www.montreuxjazz.com/" target="_blank">Montreux Jazz Festival</a> 2007 zurückdenke, kann ich es kaum erwarten, den kleinen Mann aus Minneapolis wieder live zu sehen.</p>
<p style="text-align: left">

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		<title>Wellness für urbane Nachtschwärmer.</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 14:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandro</dc:creator>
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Yeah, WhoMadeWho sind zurück: Am 20. März erscheint das neue Album «The Plot» der dänischen Discorock-Band. Die erste Auskoppelung «This Train» hat schon schwer eingeschlagen und wurde bei Drowned in Sound zur Single der Woche gewählt.
Bekannt wurden WhoMadeWho durch zwei Coverversionen von Techno- bzw. Houseklassikern, Mr. Oizos «Flat Beat» und Benny Benassis «Satisfaction». Mit dem [...]]]></description>
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<p style="text-align: left">Yeah, <a href="http://www.whomadewho.dk" target="_blank">WhoMadeWho</a> sind zurück: Am 20. März erscheint das neue Album «The Plot» der dänischen Discorock-Band. Die erste Auskoppelung «This Train» hat schon schwer eingeschlagen und wurde bei <a href="http://drownedinsound.com" target="_blank">Drowned in Sound</a> zur Single der Woche gewählt.</p>
<p style="text-align: left">Bekannt wurden WhoMadeWho durch zwei Coverversionen von Techno- bzw. Houseklassikern, Mr. Oizos «Flat Beat» und Benny Benassis «Satisfaction». Mit dem 2005 veröffentlichten ersten Album versöhnten sie den Club definitiv mit dem Band-Konzept: eine Rockformation mit echten Instrumenten spielt intelligente Tanzmusik! Diese Verbindung von neuzeitlichem Clubsound mit dem Steinzeitflair eines Josh Homme funktionierte so gut, dass dieser mit seinen <a href="http://www.queensofthestoneage.com/" target="_blank">QOTSA</a> den Titel <a href="http://www.youtube.com/watch?v=AQw2w5cYn6k" target="_blank">«Space For Rent»</a> kurzerhand ins eigene Live-Repertoire integrierte.</p>
<p style="text-align: left">Live sind WhoMadeWho übrigens am Samstag, 28. März am <a href="http://www.m4music.ch/" target="_blank">m4music</a>-Festival in Zürich und am 10. Juli am <a href="http://www.montreuxjazz.com/" target="_blank">Montreux Jazz Festival</a> zu hören.</p>
<p style="text-align: left"> </p>

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		<title>«The Last Blast.»</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 11:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandro</dc:creator>
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Am 20. Februar erscheint die DVD zum schon heute Kultstatus geniessenden Film von Sohm Offös mit der grandiosen Mimie LaGrande, Rab Reilly und Heinz Hoenig in den Hauptrollen. Im vergangenen September hatte ich das Glück, an einer der wenigen Aufführungen im Lichtspiel in Bern grosses Schweizer Kino bewundern zu dürfen.
Nämlich die atemberaubende Geschichte des Berner [...]]]></description>
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<p style="text-align: left">Am 20. Februar erscheint die DVD zum schon heute Kultstatus geniessenden Film von Sohm Offös mit der grandiosen Mimie LaGrande, Rab Reilly und Heinz Hoenig in den Hauptrollen. Im vergangenen September hatte ich das Glück, an einer der wenigen Aufführungen im <a href="http://www.lichtspiel.ch" target="_blank">Lichtspiel</a> in Bern grosses Schweizer Kino bewundern zu dürfen.</p>
<p style="text-align: left">Nämlich die atemberaubende Geschichte des Berner Punkmädchens Helenka, das sich mit seinem Hippievater Eddie und dessen todgeweihtem Kumpel Grips aufmacht, auf einer echten <a href="http://www.harley-davidson.com/wcm/Content/Pages/home.jsp?locale=de_ch" target="_blank">Harley Davidson</a> Shovelhead und einer Norton Combat Commando durch die unergründlichen Weiten Arizonas, Kaliforniens und Nevadas zu brettern. Die Reise endet mitten im <a href="http://www.burningman.com" target="_blank">Burning-Man-Festival</a>, dem Stelldichein der verrücktesten Performer und Outlaws, die diese Welt zu bieten hat (und wo der Film 2007 auch seine Weltpremiere feiern konnte). Der passende Soundtrack stammt von legendären Bands der Stunde (unter anderem Krokus, Knuckledust, Extrem Normal und die unvergleichlichen Cowpunks).</p>
<p style="text-align: left">Für Biker, Fans von Roadmovies und schrägen Figuren sowie toller Rockmusik ist <a href="http://www.thelastblast.com" target="_blank">«The Last Blast»</a> ein Muss. Es handelt sich dabei garantiert nicht um eines der von Nicolas Bideau zur Referenz erklärten Aushängeschilder der helvetischen Filmbranche. Dieser Film wurde vielmehr von einer Handvoll Verrückten, Punks und Nonkonformisten unabhängig produziert. Ein roher, mit viel Herzblut gemachter Streifen, der völlig quer in der Schweizer Filmlandschaft steht und ein Vergnügen der wild-donnernden Art bietet.</p>
<p style="text-align: left">

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		<title>Die CDs des Jahres 2008.</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 18:00:33 +0000</pubDate>
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Es ist soweit – Zeit für den grossen Jahresrückblick. Meine 10 Platten des Jahres:

Airbourne: Runnin&#8217; wild.
Soviel Spass hat 2008 keine andere CD gemacht. Der Hardrock der australischen Jungspunde ist weder innovativ noch originell (muss er auch nicht: it&#8217;s only Röck&#8217;n'Röll&#8230;), erinnert in vielem an AC/DC und rockt kompromisslos ab. Und live in concert erst Recht [...]]]></description>
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<p style="text-align: left"><a href="http://www.sansibar-stil.ch/files/2009/01/cds-des-jahres-2008.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1830" title="cds-des-jahres-2008" src="http://www.sansibar-stil.ch/files/2009/01/cds-des-jahres-2008.jpg" alt="" width="510" height="204" /></a></p>
<p style="text-align: left">Es ist soweit – Zeit für den grossen Jahresrückblick. Meine 10 Platten des Jahres:</p>
<ol style="text-align: left">
<li><strong>Airbourne: Runnin&#8217; wild.<br />
</strong>Soviel Spass hat 2008 keine andere CD gemacht. Der Hardrock der australischen Jungspunde ist weder innovativ noch originell (muss er auch nicht: it&#8217;s only Röck&#8217;n'Röll&#8230;), erinnert in vielem an AC/DC und rockt kompromisslos ab. Und live in concert erst Recht eine Wucht (siehe <a href="http://www.sansibar-stil.ch/genuine-fist-pumping-sweat-soaked-rock-and-roll/" target="_self">«Genuine fist-pumping, sweat soaked Rock &amp; Roll!»</a>).</li>
<li><strong>Kings Of Leon: Only by the night.<br />
</strong>«Closer» ist der wohl coolste Opener einer CD seit Ewigkeiten: dieser fiebrige Synthie, diese hypnotische Gitarre, und dann diese Stimme&#8230; Mit «Sex on fire» und «Use somebody» folgen zwei weitere Songs, die wohl beide in die ewige Greatest-Hits-Setlist der Followil-Familienbande einfliessen werden.</li>
<li><strong>MGMT: Oracular spectacular.</strong><br />
Welcher Hit aus dem Hit-Dreigestirn «Time to pretend», «Kids» und «Electric feel» ist der Beste? Nicht so wichtig, Hauptsache die psychedelische Musik ist zurück! Und mit ihr die Hippies.</li>
<li><strong>Hercules And Love Affair: dito.</strong><br />
Trotz dem Neo-Disco-Geniestreich «Blind» (gesungen von Antony Hegarty) bleibt diese CD ein Verführer: selbst die sexyste Basslinie schleicht sich in Seitenschritten heran und schwüle Vocal-House-Anspielungen treiben ein subtiles Spiel mit der Euphorie.</li>
<li><strong>Santogold: dito.</strong><br />
Pop-Rock-Electro-Punk-New Wave mit Reggae-, Dub und Dancehall-Rhythmen. Oder was?</li>
<li><strong>Hot Chip: Made in the dark.</strong><br />
So muss Pop im Jahr 2008 klingen: der Floorfiller «Ready for the floor» ist nur der Anfang einer ganzen Reihe von Ohrwührmern.</li>
<li><strong>Züri West: Haubi songs.<br />
</strong>Nach den eher durchzogenen letzten zwei Platten folgt hier die Rückkehr zu alten Stärken: Schöne Melodien, starke Texte und gelungene Cover-Versionen: «Johnny &amp; Mary» von Robert Palmer und «Just dropped in (to see what condition my condition was in)» von Kenny Rogers. Geili Sieche!</li>
<li><strong>Sébastien Tellier: Sexuality.</strong><br />
Wunderschöne chillige Mischung aus Electropop und Chansons mit Singer-/Songwriter-Qualitäten. Der Pariser durfte mit «Divine» für Frankreich an den Eurovision Song Contest.</li>
<li><strong>Esperanza Spalding: Esperanza.</strong><br />
Die 24-jährige Sängerin und Kontrabassistin aus Portland, Oregon gilt als neuer Stern am Jazz-Himmel. Neben Old-School-Swing sind auch Bossa Nova und Tango auf ihrem selbstkomponierten, arrangierten und produzierten Debütalbum zu hören. Am 30. Januar 2009 live in der Tonhalle Zürich zu bewundern.</li>
<li><strong>Eagles Of Death Metal: Heart on.</strong><br />
Jesse «Boots Electric» Hughes und Josh Homme (QOTSA) rumpelrocken sich durch ihr drittes Album: mal krachend, mal groovend, mal hypnotisierend, aber immer schön sexy. Geiler Rockscheiss! Und nebenbei mit dem Booklet des Jahres gekrönt&#8230;</li>
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		<title>Willkommen auf Sansibar.</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 22:00:49 +0000</pubDate>
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<p style="text-align: left"><em><strong>sansibar</strong></em> sind online! Sansibar ist eine Insel, ja. Und zwar eine wunderschöne, ruhige, (noch) nicht zu touristische, multikulturelle und paradiesische. Sansibar ist aber noch viel mehr. Es ist die Kombination von zwei Menschen, die sich selbst diesen Namen gegeben haben, da sie vieles mögen und ausleben, was beim Träumen auf Sansibar in den Herzen entsteht. Sansibar steht für die Wahrnehmung mit allen Sinnen. Und dies gehört zu unserem Lebensstil.</p>
<p style="text-align: left">So ist auch <a href="http://www.sansibar-stil.ch" target="_self">www.sansibar-stil.ch</a> aufgebaut. Ab sofort werden wir hier eure Sinne anregen mit Kommentaren zu aktueller Musik, Film und Literatur, euch Tipps für Restaurantbesuche, Reisen oder Entspannung abgeben und die neuesten Episoden aus dem Leben von Sansibar erzählen und illustrieren. Es freut uns, wenn <em><strong>sansibar</strong></em> zum Träumen anregt.</p>
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