sansibar

Designer für Lebenskultur

«Shantaram».

08. July 2009 Von: Sandro Kategorie: Lesen

shantaram

Seit ich diese unglaubliche Autobiografie von Gregory David Roberts gelesen habe, will ich unbedingt nach Indien reisen. Das Buch spielt in der 17,4-Millionen-Metropole Mumbai (ehemals Bombay), wo die Hauptfigur Lindsay in einem ähnlichen Slum lebt, wie man ihn kürzlich im oskargekrönten Film «Slumdog Millionaire» von Danny Boyle gesehen hat.

«Shantaram» mit seinen knapp 1100 Seiten ist genau der Typ Buch, das einen die Seiten fressen lässt, um möglichst rasch das Ende der Geschichte zu erfahren. Gleichzeitig fürchtet man sich davor, zu Ende zu lesen, weil man anschliessend die liebgewonnenen Figuren nicht länger begleiten kann. Figuren, die trotz oder gerade wegen ihren z.T. schweren oder kriminellen Schicksalen das Herz am rechten Fleck tragen und schöne Werte vermitteln, die nicht nur in Indien Gültigkeit haben (sollten).

«Shantaram» ist seit September 2008 in deutscher Sprache erhältlich (ISBN-10: 3-442-31153-5). Als Ferienlektüre wärmstens zu empfehlen!

Prince am Montreux Jazz Festival.

04. July 2009 Von: Sandro Kategorie: Hören, Sehen

prince-am-montreux-jazz-festival

The king is dead, but the prince is coming to Montreux! Michael Jackson, The King of Pop, ist nicht mehr. Doch Prince, der letzte verbleibende männliche Superstar der 80-iger Jahre, ist zum Glück immer noch sehr lebendig. Nie ganz so hoch aufgestiegen (und gefallen) wie sein damaliger Rivale, aber ähnlich verehrt von seinen Fans, konnte Prince zwar seit Jahren nie mehr an seine grössten (kommerziellen) Erfolge anknüpfen. Live ist der kleine Mann aus Minneapolis aber auch weiterhin eine Wucht.

Das lässt sich in Kürze am Montreux Jazz Festival wieder erleben: Prince wird am Samstag, 18. Juli 2009 den Schlussabend mit zwei Konzerten im Auditorium Stravinski bestreiten! Und hoffentlich später auch noch das Jazz Café beehren… May u live 2 c the dawn!

«The Boss» im Wankdorf.

01. July 2009 Von: Sandro Kategorie: Hören, Sehen

Bild: KEYSTONE/AP

Als Bruce Springsteen sein Konzert der «Working on a Dream»-Tour im Berner Stade de Suisse ankündigte, musste ich einfach zugreifen und ein Ticket besorgen. Schliesslich hatte ich den amerikanischen Handwerker des Rock – den ich vor allem in den 80-iger Jahren mochte – noch nie live gesehen.

Und ich wurde nicht enttäuscht: Mit einem Auftakt nach Mass (Nils Lofgren von der E-Street-Band stimmte auf der Handorgel zuerst «s’Vogellisi» an) startete Bruce selbst mit «Badlands» den knapp dreistündigen Hitreigen. Er bot eine gelungene Mischung aus neuen und alten Songs (siehe Setlist), die keine Wünsche offen liessen. Denn diese wurden während einer Wunschrunde, in der Springsteen ein paar Plakate mit Songwünschen drauf aus der Menge konfiszierte, gleich mehrfach erfüllt.

Zwischendurch hielt der Boss mit seiner unvergleichlichen Ausstrahlung eine glühende Ansprache («We don’t just wanna rock the house. We wanna build a house of love, hope and happiness»), die wohl auch manch abgebrühten Gospel-Prediger vor Neid hätte erblassen lassen. Ihm nimmt man es ab, eine solch ehrliche, intime und gleichzeitig energiegeladene, schweisstreibende Show durfte ich noch selten erleben. Danke Bruce, und jederzeit gerne wieder!

EODM im Dachstock.

21. June 2009 Von: Sandro Kategorie: Hören, Sehen


Als die Eagles of Death Metal, angeführt von Jesse «Boots Electric» Hughes, spät am Freitag Abend in der Reithalle die Bühne enterten, wurde schnell klar, dass diese Jungs keine schlechten Neuigkeiten für das schnauzbärtige Berner Publikum hatten, sondern jede Menge gute Laune, sexy Posen und Peace, Love & Death Metal.

Schon beim Opener «I Only Want You» hatte Frontsau Jesse sein Publikum fest im Griff und sorgte mit einer Mischung aus Ausdruckstanz und Sonnenbrillen-Posing dafür, dass sich die T-Shirts im proppenvollen und heissen Dachstock rasch mit Schweiß vollsogen.

Den coolsten Schnauzer trug natürlich Jesse selbst, und mit diesem führte er seine Mitmusiker – leider ohne Josh Homme, dafür mit QOTSA-Schlagzeuger Joey Castillo – durch eine Setlist, die Songs vom letzten Album «Heart on» (Secret Plans, Wannabe In L.A. etc.) aber auch viele ältere Stücke (Cherry Cola, So Easy etc.) enthielt. Gut gelaunt tigerte er über die Bühne, machte seine Späße mit der Menge und posierte mit einer Collage, die er von einem Fan geschenkt bekam. Das beeindruckte – ebenso wie die tight gespielte Version von «I Want You So Hard (Boy’s Bad News)», nach der die Musiker das erste Mal die Bühne verließen.

Doch die Besucher lockten den Frontmann rasch zurück auf die Bühne. Der Rest der Band musste noch zuwarten, während Jesse eine Soloversion des Stones-Klassikers «Brown Sugar» zum Besten gab. Weil das simple, aber eben ungemein knackige Schlagzeugspiel und der Rumpel-Bass fehlten, forderte das Publikum auch die Band zurück auf die Bretter, um zum finalen «Speaking In Tongues» kollektiv Beine, Arme, Hintern und Hüften in Exstase zu wiegen.

So konnte ich erschöpft, aber glücklich nach Hause gehen mit der Gewissheit, das bekommen zu haben, was ich wollte: knapp 2 Stunden voller sinnentleertem, geilem Rock-Scheiß.

Neue Kuschelecke.

14. June 2009 Von: Sandro Kategorie: Wohnen

Neues braunes Ledersofa im Hause sansibar.

Sansibar haben ein neues Sofa für das Wohnzimmer gekriegt. Dank unserem Freund Remo, der kürzlich die wohn&schlafhalle in Solothurn eröffnet und uns das braune Ledersofa zu einem guten Preis angeboten hat, konnten wir uns diese Kuschelecke für das neue Heim leisten. Ausserdem wurde das Teil letzten Mittwoch auch noch gleich frei Haus nach Bolligen geliefert. Welch ein Service! Man merke, Komfort und Design müssen nicht teuer sein.

 

Von edlen Tropfen und berühmten Knollen.

31. May 2009 Von: Sibylle Kategorie: Essen, Trinken

syrah

Ein edles Geschenk hat uns gestern Abend wahre Gaumenfreuden bereitet: Der Syrah de Diolly 1999: zart, rund und weich. Die rote Rebsorte wurde vom Schweizer Rebenzüchter Dr. Henri Wuilloud in den 1930er-Jahren in der namensgebenden Gemeinde Diolly oberhalb von Sion eingeführt. Die Rebsorte Syrah findet man heute der Rhone entlang im Wallis an den sonnigsten und besten Lagen. Ganz nach dem Motto «guten Wein soll man trinken», begleitet uns der edle Geschmack noch heute im Gaumen.

belperknolle

Syrah passt ausgezeichnet zu Käse und diese Kombination haben wir mit feinsten Sorten aus der Käserei Glauser in Belp mit viel Freude getestet. Bei jedem einzelnen Käse kommen wir ins Schwärmen. Ein schon fast berühmter Sonderling ist die Belper Knolle, eine Kugel mit viel Knoblauch und schwarzem Pfeffer. Ob zum Dessert oder als Hauptspeise – geraffelt über einen Teller Pasta – die Belper Knolle ist vielseitig kombinier- und einsetzbar.

 

Feingehopft.

23. May 2009 Von: Sandro Kategorie: Trinken

Egger Maximus

Wir geniessen es seit ein paar Jahren, das Maximus von Egger. Und gerade bei diesem herrlichen Sommerwetter ist das kühle helle Spezialbier, das in Worb seit 1864 gebraut wird, ein Hochgenuss. Prost!

P.S. Letzten Mittwoch mussten aus Frust über die Niederlage von YB im Cupfinal ein paar dieser Flaschen das Zeitliche segnen. Cup-vertami!

 

Königin der Nacht.

20. May 2009 Von: Sibylle Kategorie: Wohlfühlen

Sicaklik

Wir machen unsere Reinigung zum Ritual. Das orientalische Bad hat eine zweitausend Jahre alte Tradition und die haben wir uns zu Ferienbeginn gegönnt. Im Hamam in Bern wird die Reinigung zur königlichen Zeremonie.

Wir starten mit dem Kräuterdampfbad und wärmen uns, eingekleidet in den Pestemal (das traditionelle Leinentuch) bei 35° C auf. Danach folgen das Kese Ganzkörperpeeling und das Bad im Sicaklik, bevor im Bingül bei 45°C weiter gedampft wird. Zum Abschluss der Reinigung bedienen wir uns dem Peeling mit Olivenölseife im Lif und legen uns dann zur weiteren Entspannung auf den warmen Nabelstein. Die Rhassoulpackung regt die Sinne an und wir schmieren uns mit feuchtem Schlamm von Kopf bis Fuss ein und lassen Falten verschwinden. Das Sultanbad in Honig und Milch in einer persönlichen Badewanne bei Kerzenschein berührt alle Sinne.

Nach einer süssen Stärkung bei Yoghurt, Tee und Nüssen, legen wir uns vertrauensvoll unter die Hände von Masseurinnen, die uns während 50 Minuten mit warmem Öl zur letzten Verschmelzung mit der Sinnlichkeit verhelfen. Wahrhaftig fühlen wir uns wie die Könige der Nacht und bestimmt noch der ganzen nächsten Woche.

 

Reif für die Insel.

06. May 2009 Von: Sandro Kategorie: Reisen, Wohlfühlen

zanzibar

Zanzibar, wir kommen! Nach dem ganzen Stress während meiner erfolgreichen Ausbildung zum eidg. dipl. Web Project Manager und unserem erfolgten Umzug nach Bolligen bleibt nun auch wieder Zeit für angenehmere Dinge. Deshalb haben Sibylle und ich beim Reisebüro unserers Vertrauens kurzerhand die Rückkehr auf «unsere» Insel in die Wege geleitet. Ab Ende August dürfen wir wieder an diesem traumhaften Strand beim Breezes Beach Club vor uns hinträumen.

 

Sansibar on the move.

11. April 2009 Von: Sandro Kategorie: Wohnen

sansibar-moving

Nach der erfolgreichen Renovation des neuen Heims sind sansibar am 9. April umgezogen und ab sofort an folgender Adresse wohnhaft:

Brunnenhofstrasse 14a
3065 Bolligen