Isenfluh in der Montagsruh.
Früh morgens starteten wir Richtung Oberland und Lauterbrunnen, wo wir uns vor der Fahrt im Postauto auf die Isenfluh einen stärkenden Espresso gönnten. Die Luftseilbahn auf die Isenfluh durften wir alleine bedienen – dem Bahnaufseher war die Fahrt nach oben mit uns suspekt… was bestimmt nicht unserem Berner Charme zuzuschreiben war. Oben angekommen wurden wir durch sogenannte Monstertrottis in Versuchung geführt, die Talabfahrt sogleich unter zwei Räder zu nehmen. Doch der Tag war lang und die Wanderlust zu gross.
Zu Fuss machten wir uns sodann auf Richtung Chüebodmi und Sauslager. Die blühende Alpenflora zog uns immer wieder in ihren Bann und verlängerte die Wanderzeit um zahlreiche Mikro- und Makroaufnahmen. Mittagsrast gabs bei der Hütte am Eingang des Saustal – nicht zu verwechseln mit Saustall, denn rein war es hier alleweil. Weiter zog es uns Richtung Allmendhubel, stets mit prachtvollem Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau linkerhand und begrünten Alpen rechterhand. Nach einer kurzen Fahrt Richtung Mürren, gönnten wir uns ein kühles Blondes mit Blick auf den männlichen Felsen und genossen anschliessend die nostalgische Fahrt mit der Bahn nach Grütschalp und Mürren. Schliesslich lud uns der Bären in Wilderswil zu einem Rindsentrecôte und Walliser Sirah (die Berner Oberländer haben die edlen Tropfen noch nicht gleichermassen im Griff). Ein gebührender Abschluss eines harmonischen Wandertages mit Pa im Zauber der Verbundenheit miteinander und mit der Berner Natur.











