
Bereits im Vorfeld wurde uns dies mehrfach bestätigt. Hamburg ist eine heisse Stadt und die Tipps über Facebook waren denn auch zahlreich, was es in dieser Stadt zu tun, essen, sehen, unternehmen gilt. Wer früh bucht, gewinnt. So konnten wir uns 4 Nächte im Hotel Madison, welches perfekt gelegen ist, zu einem super «early bird» Preis leisten.
Shoppen und Plaudern. Oder war es Plaudern und Shoppen? Beides kann Frau prächtig im Schanzenviertel, einem sympathischen Quartier mit vielen Shops von jungen Designern in einer inspirierenden Vielfalt. Rund ums Rathaus geht es hanseanischer und gediegener zu mit Markenshops und Traditionsgeschäften. Auf die Strandperle mussten wir aus wettertechnischen Gründen verzichten, aber im 20up genossen wir die sensationelle Aussicht auf Hafen und Stadt. Den Hafen, die Speicherstadt und die eindrücklichen Containerschiffe besichtigten wir per Schiffsrundfahrt.
Essen kann man in Hamburg fast überall lecker. Wir haben uns einerseits für die spektakulärsten Sushi bei Henssler und Henssler nahe dem Fischmarkt (unbedingt besichtigen am Sonntag Morgen ab 6 Uhr) entschieden, andererseits für eine leckere Grillade in der Bullerei. Ein Besuch von St. Pauli ist ein Muss. Im Musical «Heisse Ecke» haben wir uns schiefgelacht und die Parodie auf die Reeperbahn im Anschluss gleich live erlebt. Im Club «Ego» tanzten wir uns bis in die Morgenstunden zu frechem Elektro die Füsse gänzlich müde.
Zum Abschluss gönnten wir uns zwei Tage am Timmendorfer Strand, logierten und dinierten im ländlichen Hotel Carsten direkt am Meer und verzogen uns bei Wind im Strandkorb – ein cleveres Designwunder.
Hamburg ist eine vielseitige, unglaublich grüne und moderne Stadt, die ich allen Städtegängern ans Herz lege. Bei Interesse melden. Die Tippliste ist lang. 4 Tage sind ein Minimum an Besichtigungszeit, ob mit bester Freundin, oder alleine unterwegs.
