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Artikel der Kategorie ‘Sehen’

Ein Hurrikan namens NIИ zieht über Zürich.

21. August 2013 Von: Sandro Kategorie: Hören, Sehen Noch keine Kommentare →

© by NIИ

Das erste und bisher letzte Mal habe ich Nine Inch Nails (NIИ) anno 2007 auf der Performance-Tour beim Rock Oz’Arènes gesehen. NIИ präsentierten für damalige Zeiten revolutionäre visuelle Effekte und erschütterten das ehrwürdige Amphitheater von Avenches in seinen Grundfesten. Ich war dermassen beeindruckt, dass ich mir schwor, diese Band nie mehr live sehen und hören zu wollen (weil das grad Erlebte eh nicht zu toppen wäre).

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Jimi Hendrix in Montreux?

23. April 2013 Von: Sandro Kategorie: Hören, Sehen Noch keine Kommentare →

Jimi Hendrix in Montreux?

Oh yeah, diese Gitarre dürfte tatsächlich glühen am Montreux Jazz Festival, und zwar jeden Abend vom 13. bis 15. Juli 2013. Nach seinen viel bejubelten Gastspielen 2007 und 2009 wird Prince – und natürlich nicht Jimi Hendrix – dieses Jahr das Auditorium Stravinsky nämlich gleich 3 Mal zum Beben bringen.

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Bella Roma – Amor.

06. January 2013 Von: Sandro Kategorie: Essen, Reisen, Sehen Noch keine Kommentare →

Seit Jahren sprachen wir davon, einmal nach Rom zu reisen. Jetzt endlich war es soweit: übers Neujahr gings mit SkyWork bequem ab Belp gen Süden, Alpenflug inbegriffen.

Wie wohl in keiner anderen Stadt lässt sich hier das Flanieren, Cappuccino trinken, Shoppen (Nuvolari als heisser Tipp für die Herren) und Sightseeing ideal verbinden. So nahmen wir denn die Villa Borghese, die spanische Treppe und den Trevi-Brunnen quasi im Vorbeigehen. Pantheon, Foro Romano und Collosseo bestaunten wir etwas ausführlicher. Und dem Vatikan würdigten wir gar einen halben Tag: der im Voraus gebuchte Rundgang erwies sich als absoluter Volltreffer. Die deutschsprachige Fremdenführerin schaffte es während dem Rundgang durch die Museen, die sixtinische Kappelle (wo wir nach deren kurzfristigen Schliessung für eine private Messe des Papstes schlussendlich als Erste eintreten durften) und den Petersdom spielend, Geschichte lebendig zu machen. So haben wir Religionsunterricht und Kunstgeschichte während der Schulzeit definitiv nie vermittelt erhalten. Welch eindrückliche Bauten, Bilder und Skulpturen!

Auch kulinarisch hat Rom erwartungsgemäss einiges zu bieten. Allerdings wird geraten, das Ristorante oder die Osteria seines Vertrauens sorgfältig zu wählen (der alte italienische Trick «möglichst versteckt und einfach eingerichtet» hat sich wieder einmal bewährt – aber selbstverständlich blieben auch wir nicht von der berühmt-berüchtigten Touristenfalle verschont: bei Fertig-Pizza für 30 Euronen verging uns definitiv der Appetit!): im historischen Zentrum wärmstens empfehlen können wir die Osteria del Pegno in einer kleinen Gasse zwischen Tiber und Piazza Navona, die Antica Enoteca in der Via delle Croce sowie mit Abstrichen (überteuertes, etwas lieblos präsentiertes Silvestermenü) die Osteria Romana di Simmi in einer Nebengasse hinter dem Campo dei Fiori. Ausgezeichnet getafelt haben wir auch im Aristocampo in Trastevere (nachdem das gesuchte Da Augusto geschlossen war, zog uns das folgende Schild an dessen Eingang an: «We are against war and tourist menu!») sowie im Caminetto und Chez Cocò, beide in Parioli gelegen.

Parioli? Genau, in diesem Viertel nördlich des historischen Viertels hinter der Villa Borghese haben wir logiert. Dank einem Internet-Schnäppchen konnten wir uns die Tower Lodge mit Terrasse in der Villa Duse leisten. Die (für Rom untypische) ruhige Lage, die tolle Aussicht auf die Feuerwerke an Silvester und die fantastischen morgendlichen Sonnenaufgänge haben uns für die etwas abgelegene Lage reichlich entschädigt.

Ach, man würde am liebsten gleich noch ein paar Tage anhängen… in diesem Sinne: Ci vediamo!

» FB-Album von Sibylle.

Heisse Ecke Hamburg.

02. August 2012 Von: Sibylle Kategorie: Essen, Reisen, Sehen Noch keine Kommentare →

Bereits im Vorfeld wurde uns dies mehrfach bestätigt. Hamburg ist eine heisse Stadt und die Tipps über Facebook waren denn auch zahlreich, was es in dieser Stadt zu tun, essen, sehen, unternehmen gilt. Wer früh bucht, gewinnt. So konnten wir uns 4 Nächte im Hotel Madison, welches perfekt gelegen ist, zu einem super «early bird» Preis leisten.

Shoppen und Plaudern. Oder war es Plaudern und Shoppen? Beides kann Frau prächtig im Schanzenviertel, einem sympathischen Quartier mit vielen Shops von jungen Designern in einer inspirierenden Vielfalt. Rund ums Rathaus geht es hanseanischer und gediegener zu mit Markenshops und Traditionsgeschäften. Auf die Strandperle mussten wir aus wettertechnischen Gründen verzichten, aber im 20up genossen wir die sensationelle Aussicht auf Hafen und Stadt. Den Hafen, die Speicherstadt und die eindrücklichen Containerschiffe besichtigten wir per Schiffsrundfahrt.

Essen kann man in Hamburg fast überall lecker. Wir haben uns einerseits für die spektakulärsten Sushi bei Henssler und Henssler nahe dem Fischmarkt (unbedingt besichtigen am Sonntag Morgen ab 6 Uhr) entschieden, andererseits für eine leckere Grillade in der Bullerei. Ein Besuch von St. Pauli ist ein Muss. Im Musical «Heisse Ecke» haben wir uns schiefgelacht und die Parodie auf die Reeperbahn im Anschluss gleich live erlebt. Im Club «Ego» tanzten wir uns bis in die Morgenstunden zu frechem Elektro die Füsse gänzlich müde.

Zum Abschluss gönnten wir uns zwei Tage am Timmendorfer Strand, logierten und dinierten im ländlichen Hotel Carsten direkt am Meer und verzogen uns bei Wind im Strandkorb – ein cleveres Designwunder.

Hamburg ist eine vielseitige, unglaublich grüne und moderne Stadt, die ich allen Städtegängern ans Herz lege. Bei Interesse melden. Die Tippliste ist lang. 4 Tage sind ein Minimum an Besichtigungszeit, ob mit bester Freundin, oder alleine unterwegs.

Essen an einem neuen Ort: Essort.

13. May 2012 Von: Sibylle Kategorie: Essen, Sehen Noch keine Kommentare →

Der Name ist Programm: Essort, an welchem essen serviert wird und nicht einfach ein Ort, sondern die ehemalige amerikanische Botschaft. Nicht, dass Amerika für Essen ausserordentlich bekannt wäre. Ausserordentlich aber, was die neuen Besitzer aus diesem Ort gemacht haben. Ein grosser Saal, schöne Holztische, unterschiedliche Stühle, dekorative Fotovergrösserungen aus Reisen der Besitzer und Cheminée mit Sofa. Eine schlichte Atmosphäre, die den kulinarischen Darbietungen ausreichend Raum lassen, was sie sowohl optisch als auch geschmacklich einfordern: Rassige Zitronengrassuppe neben kühlendem Sorbet, Spargel mit Tomatencarpaccio und warmem Ziegenkäse, Hummer an Safransauce auf Selleriemousse, Zartes US-Rinsentrecôte (doch noch was Amerikanisches) mit Pommes allumettes und Rotweinbutter, zartes Schokoladenmousse mit Schokoladentörtchen, sehr schokoladen.

Ich kann nur empfehlen, diesen Ort zum Essen aufzusuchen: eigenständig, talentiert, genussvoll.

2012 rollt.

03. May 2012 Von: Sandro Kategorie: Hören, Sehen 1 Kommentar →

Das aktuelle Konzertjahr ist mit Mastodon und Pain Of Salvation sehr rockig gestartet. Und ab diesem Samstag geht es Schlag auf Schlag weiter. Höchste Zeit also für den üblichen Ausblick auf die anstehende Konzertsaison:

Also, wer rollt wo mit?

Die Film-Highlights des Jahres 2012.

10. February 2012 Von: Sandro Kategorie: Sehen Noch keine Kommentare →

Das Kinojahr 2012 könnte eines der besten seit Langem werden. Neben den obligaten Fortsetzungen gibt es einige vielversprechende Neuverfilmungen bekannter Stoffe. Dann endlich der neue Bond und mit «The Hobbit» Ende des Jahres das absolute Highlight. Ich wage eine Vorschau auf die Filme des Jahres.

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Rival Sons rocken das Plaza.

29. June 2011 Von: Sandro Kategorie: Hören, Sehen Noch keine Kommentare →

Die Rival Sons rocken am 28. Juni 2011 das Zürcher Plaza.

Seit mehr als einem Jahr schon geistern die Rival Sons durch die einschlägigen Blogs und Magazine: «Next big thing» in Sachen Classic-, Hard- und Blues-Rock wurde gemunkelt. «Rock band to watch» titelte die renommierte Huffington Post. Tatsächlich?

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