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Artikel der Kategorie ‘Sehen’

2010 rockt.

20. January 2010 Von: Sandro Kategorie: Hören, Sehen 4 Kommentare →

Im neuen Konzertjahr gibt es mächtig was auf die Ohren. Die Clubs, Hallen und Stadien in der Schweiz werden beben, schliesslich haben sich die Grossen des Rocks im Multipack angekündigt. Vor allem im Berner Wankdorf wird gleich drei Mal abgerockt!

Und ich darf mich stolzer Besitzer von Tickets für folgende Konzerte nennen:

Ja, und dann wären da noch die Big Four, d.h. Metallica, Slayer, Megadeth und Anthrax am Freitag, 18.6. in Jonschwil/SG. Ausserdem hält sich hartnäckig das Gerücht, dass U2 mit ihrer 360°-Tour im August oder September in Dübendorf Halt machen sollen. Wobei sich hier die Frage stellt, ob die gigantische, für die ganz grossen Stadien der Welt entwickelte Show (siehe Video zu «I’ll go crazy if I don’t go crazy tonight») auf dem flachen Flughafengelände nicht bloss zur Pleite werden kann…

Also, wer rockt wo mit?

Filme für Hartgesottene III.

14. December 2009 Von: Sandro Kategorie: Sehen Noch keine Kommentare →

Was gibt es Schöneres in diesen kalten Tagen, als es sich schön kuschelig und gemütlich vor der Flimmerkiste zu machen und wieder einmal einen guten Film reinzuziehen? «Passend» dazu hier ein paar Vorschläge:

«The midnight meat train».
Der Fotograf Leon Kaufman ist besessen von der Idee, das wahre Leben der Millionenstadt New York abzubilden. Bei seiner Suche nach dem perfekten Motiv stösst er auf die blutige Spur eines unaufhaltbaren Serienmörders, der nächtliche U-Bahnfahrgäste stumm und gnadenlos abschlachtet, als wären sie Vieh. Für wen – oder was – bereitet er seine hilflosen Opfer zu? Auf Leon strahlt der bestialische Killer eine seltsame Faszination aus, die ihn immer tiefer in die endlosen Tunnel der New Yorker U-Bahn lockt – und schliesslich in einen Abgrund, in dem etwas Teuflisches auf ihn lauert…

Wirklich toller, z.T. ziemlich blutiger Horrorfilm mit einer originellen Handlung, cooler Bildsprache und einem kleinen Staraufgebot an Schauspielern (Vinne Jones, Bradley Cooper, Brooke Shields etc.), nach einer Kurzgeschichte von Altmeister Clive Barker («Hellraiser»).

«Martyrs».
Ein zehnjähriges Mädchen entweicht aus einem Kellerverlies nach Jahren der Gefangenschaft, Entwürdigung und Folter. Unfähig oder -willig, Sachdienliches zur Ermittlung ihrer Peiniger beizutragen, wächst sie in einem Waisenhaus heran und öffnet sich allein einer Zimmerkameradin. 15 Jahre nach ihrer Befreiung sucht sie als junge Frau nach Rache und Antworten und stattet einer scheinbar normalen vierköpfigen Vorstadtfamilie einen Besuch mit der Schrotflinte ab.

Eindrücklicher französischer Film, wohl das verstörendste Stück Filmgeschichte, das ich je gesehen habe. Gelungene Mischung aus Jugenddrama und Psychothriller, gewürzt mit ein paar Horrorelementen. Aber nichts für Splatterfans, und schon gar nichts für schwache Nerven!

«Let the right one in».
Der zwölfjährige Oskar lebt in einer grauen Betonsiedlung Kopenhagens. Der schmale Junge wird von Mitschülern ständig drangsaliert, wehrt sich aber nicht. Da trifft er nach Sonnenuntergang auf dem Spielplatz die gleichaltrige Eli. Langsam freundet er sich mit dem seltsamen Mädchen an und entdeckt, dass sie ein Vampir ist. Sie lehrt ihn, sich zu verteidigen, zurückzuschlagen. Bald herrschen im Viertel Angst und Schrecken…

Vampire einmal anders (nix da mit Twilight-Romantik!): schön wie Bluttropfen im Schnee und grausam, wie es nur Kinder sein können. Ein Muss für jeden Cineasten!

«Eden lake».
Die jungen Eheleute Jenny und Steve fahren mit dem Geländewagen hinaus ins Grüne, um beim Camping am See die Seele baumeln zu lassen. Nebenan feiert die örtliche Jugendclique aus dem Dorf und will sich nicht vorschreiben lassen, wie laut sie den Ghettoblaster aufdreht. Es kommt zu Wortgefechten, Pöbeleien, ein Reifen wird zerstochen. Steve fühlt sich persönlich herausgefordert, stellt den Übeltätern nach, und lässt die Situation vollends eskalieren. Jetzt müssen er und Jenny ums nackte Überleben kämpfen.

Erstaunlich fieser und harter englischer Thriller. So vehement düster und abgebrüht hat ein Film selten aktuelle soziale Missstände in eine Geschichte verpackt.

«Drag me to hell».
Die Bankangestellte Christine Brown ist eine gute Seele, was sich als nachteilig erweist, wenn es um die kritische Vergabe von Krediten geht. Zumindest wird sie von ihrem Chef Mr. Jacks gedrängt, härter mit den Kunden umzugehen. Weshalb Christine entgegen ihrer eigentlichen Überzeugung einer alten Zigeunerin trotz ihres Flehens und Bettelns ein Darlehen verweigert. Die Zigeunerin reagiert mit Hass und schwört Christine, in drei Tagen würde sie zur Hölle fahren. Kurz darauf ereignet sich Merkwürdiges.

Kult-Regisseur Sam Raimi (Spider-Man 1–3, Tanz der Teufel) feiert sein Horrorcomeback! «Drag me to hell» ist eine schockierende Höllenfahrt im klassischen Stil (d.h. keine Folterszenen, abgetrennte Körperteile oder literweise Blut), die durch Atmosphäre, einige gut platzierte Schockeffekte und eine bis zum (bitteren) Ende konsequente Geschichte zu überzeugen vermag.

«All the boys love Mandy Lane».
Die ungekrönte High School Königin Mandy Lane macht es den Jungs nicht gerade einfach und lässt kaum einen an sich heran. Auf der Ranch-Party ihrer Freunde Chloe und Red soll sich das jedoch ändern, da sie die Jungs mit Hilfe von Alkohol und Drogen gefügig machen wollen. Doch als die Party ihrem Höhepunkt entgegen geht, kippt die ausgelassene Stimmung plötzlich. Ein übler Schlitzer geht um…

Typischer amerikanischer Teenie-Slasher mit schönen Jugendlichen, viel Party, ohne grosse Spannung aber einem doch ziemlich überraschenden Schluss.

«The strangers».
Nach der Hochzeit eines Freundes wollen sich James und Kristen in die Einsamkeit ihres abgelegenen Sommerhauses zurückziehen. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft müssen sie feststellen, dass sie nicht allein sind. Aus der Dunkelheit des Waldes tauchen maskierte Gestalten auf, die gewaltsam versuchen ins Haus einzudringen. Obwohl sie sich nicht erklären, wird schnell klar, dass ihre Absichten tödlich sind…

Die schöne Elfe Liv Tyler ist auch gleich der einzige Höhepunkt in diesem etwas krud und schlecht nachvollziehbaren Grusel-Thriller. Solide, aber nicht mehr.

«The Expendables.»

14. November 2009 Von: Sandro Kategorie: Sehen 1 Kommentar →


Das dürfte der große Actionhit des nächsten Jahres werden. Sylvester Stallone führt in seinem neuen Film «The Expendables» alte Kinohelden wie sich selbst, Mickey Rourke oder Dolph Lundgren mit den Prügelstars der Neuzeit wie Jason Statham oder Jet Li zusammen. Nun sind auch noch Arnold der Gouvernator und Bruce Willis offiziell mit an Bord!

Sylvester Stallone, Bruce Willis und Arnold Schwarzenegger ballerten und schlugen sich bisher meist als Einzelkämpfer durch das Actionkino. In «The Expendables» soll sich dies nun ändern. Der Rocky- und Rambo-Darsteller bestätigte, dass Willis und Schwarzenegger nicht nur kurz zu sehen sind, sondern dass die drei Schwergewichte der 80er-Blockbuster in einer ca. fünfminütigen Szene gemeinsam auftreten werden. Auch das weitere Casting lässt auf einen Böller de Luxe hoffen:

  • Mickey Rourke (The Wrestler; Sin City; Angel heart)
  • Dolph Lundgren (Universal Soldier; Rocky IV)
  • Eric Roberts (The Dark Knight; The Specialist)
  • Danny Trejo (From Dusk Till Dawn; Desperado; Planet Terror)
  • Jason Statham (Transporter 1–3; Lock, stock and two smoking barrels)
  • Jet Li (The One, Fearless).

Die Dreharbeiten zur 60-Millionen-Dollar schweren Produktion, deren Kinostart für Sommer 2010 geplant ist, fanden zum grossen Teil in Brasilien statt. Die Story handelt von einer Gruppe von Söldnern, die in Südamerika einen Diktator stürzen sollen. Und dabei wird es sicherlich schön brachial zur Sache gehen.

Wanderlust.

16. August 2009 Von: Sibylle Kategorie: Sehen, Wandern Noch keine Kommentare →

wanderlust

Bisher kannte ich den Lauenensee vom Lied der Gruppe Span. Nun ist mir klar, weshalb sie von diesem Kraftort begeistert sind. Das perfekte Ausflugsziel an einem sonnigen Freitag im August. Doch damit nicht genug. Der Lauenensee war Ausgangspunkt unserer Tour steil nach oben zur Geltenhütte entlang eines prächtigen Wasserfalls, dessen regelmässiges Plätschern die kühlende Motivation war, in der Mittagssonne nicht aufzugeben. Nach einer Stärkung mit Trockenfleisch und Alpkäse machten wir uns auf den Weg zurück an den Lauenensee. Lange geht der Weg durch saftiges Alpgrün fast geradeaus. Die 600 aufgestiegenen Höhemeter mussten zum Schluss noch in einem steilen steinigen Abgang durch den Wald bewältigt werden. Unseren Knien hat dies trotz Stöcken mässig gefallen, unserer Begeisterung für die Tour konnte das aber nichts abhaben. I gloube I gange no meh. A Louenesee.

Walking in my mind.

12. August 2009 Von: Sibylle Kategorie: Reisen, Sehen Noch keine Kommentare →

walking in my mind

London ist immer wieder eine Reise wert. Eine spassige, spannende, abwechslungsreiche Stadt, farbenfroh und Kultur umworben. Eine Reise haben verschiedene internationale Künstler, unter anderen die Schweizer Thomas Hirschorn und Pipilotti Rist in der Hayward Gallery dargestellt, nämlich die Reise durch unser Gehirn, unseren Körper, unseren Geist. Die einen abstrakt, andere Detail verliebt, letztere ziemlich crazy haben sie ihren «way of walking in their mind» dargestellt. Eindrücklich - eine Reise wert.

Prince am Montreux Jazz Festival.

04. July 2009 Von: Sandro Kategorie: Hören, Sehen 1 Kommentar →

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The king is dead, but the prince is coming to Montreux! Michael Jackson, The King of Pop, ist nicht mehr. Doch Prince, der letzte verbleibende männliche Superstar der 80-iger Jahre, ist zum Glück immer noch sehr lebendig. Nie ganz so hoch aufgestiegen (und gefallen) wie sein damaliger Rivale, aber ähnlich verehrt von seinen Fans, konnte Prince zwar seit Jahren nie mehr an seine grössten (kommerziellen) Erfolge anknüpfen. Live ist der kleine Mann aus Minneapolis aber auch weiterhin eine Wucht.

Das lässt sich in Kürze am Montreux Jazz Festival wieder erleben: Prince wird am Samstag, 18. Juli 2009 den Schlussabend mit zwei Konzerten im Auditorium Stravinski bestreiten! Und hoffentlich später auch noch das Jazz Café beehren… May u live 2 c the dawn!