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Artikel der Kategorie ‘Reisen’

Dolce far niente auf der Trauminsel.

02. November 2011 Von: Sandro Kategorie: Reisen Noch keine Kommentare →

Von Padang Bai im Osten Balis gelangten wir mit dem beeindruckend starken Schnellboot Gili Cat III via Lombok auf die Gili Islands. Einmal am Harbour Jetty von Gili Trawangan, der grössten der 3 Inseln, abgesetzt, ging die Reise mit dem einzig verfügbaren Verkehrsmittel, einer der Pferdekutschen namens Cidomos, weiter. Im ruhigen Norden der Insel haben wir im Alam Gili Unterkunft bezogen.

Hier durften wir die Seele baumeln lassen, linker Hand die Sonnenuntergänge (z.B. in einem Pondok vor den Coral Beach 1 Bungalows oder in den Strandkissen der Locanda 75) und auf der rechten Seite die Sonnenaufgänge in ihrer schönsten Pracht geniessen, abends leckeren Fisch, Garnelen und/oder Hummer schlemmen (z.B. im Fortuna Café), beim Schnorcheln im türkisfarbigen Wasser unzählige Fische sowie Wasserschildkröten beobachten oder einfach am weissen Korallenstrand dem süssen Nichtstun frönen.

Wobei, eine Velotour rund um die Insel, in einer guten Stunde mehr oder weniger bequem zu schaffen, musste dann zur Abwechslung doch noch sein. Und die Inseltage starteten wir meistens mit einer frühmorgendlichen Yoga-Stunde auf der Terrasse unseres Garden Bungalows. Zur Vermeidung jeglichen, möglicherweise aufkommenden Muskelkaters liessen wir uns im kleinen Alam Wangi Spa vom vielleicht besten Masseur der Welt gleich mehrfach verwöhnen.

Vom Tropenwald und Shopping Paradies.

01. November 2011 Von: Sibylle Kategorie: Reisen, Wohlfühlen Noch keine Kommentare →

Aussicht vom Hibiscus-Zimmer im Alam Indah.

Vor 20 Jahren belebten Künstler in einfachen Holzhütten an lehmigen Pfaden gelegen den Ort namens Ubud. Heute erleben wir ihn als belebte und laute Stadt mit viel Mofa- und Autoverkehr, hunderten kleiner Läden, einem riesigen Markt und unzähligen Restaurants – alle um die Aufmerksamkeit der Touristen buhlend. Es lassen sich zahlreiche schöne balinesische Souvenirs ergattern, ausschliesslich durch hartes Feilschen. Noch gibt es einige Kunstgalerien und in den Reisfeldern rund um Ubud Künstler und Handwerker.

Wir logierten im ruhig gelegenen Nyuhkuning hinter dem von Tausend Affen bewohnten Monkey Forest, inmitten des Tropenwaldes und einem der ältesten Resorts namens Alam Indah. Natur pur, Vogelgesänge, Affengeplauder, Grillengezirpe – ein auf einander abgestimmtes Tropenkonzert verwöhnt unser Gehör, Blütendüfte unseren Geruchsinn. Die Luftfeuchtigkeit belegt unsere Haut mit einem Film. Wir entspannen in der Ruhe. Im wunderschönen Freiluft Yoga Barn geben wir uns einer Slow-Flow-Stunde hin, die uns von Kopf bis Fuss begeistert und uns frei werden lässt im Geiste. So sollen Ferien sein.

Sarongs im Ubud Market.

Mimpi – wenn Träume wahr werden.

31. October 2011 Von: Sibylle Kategorie: Reisen Noch keine Kommentare →

Mimpi Bali Resort in Tulamben.

Dass sich meine Schweizer Kollegin in dieses malerische Anwesen verliebt und sich hier einen Traum erfüllt hat, wurde uns beim ersten Anblick klar. Das Pondok Mimpi Bali in Tulamben bietet 7 preisgünstige Zimmer auf 2 Etagen mit Balkon oder Terrasse – balinesisch eingerichtet – einen Pool, passend zum einheimischen Stil (auch wenn das Harley-Davidson-Mosaik am Boden mehr über die Vorlieben des Mitbesitzers als seinen kulturellen Hintergrund preisgibt) sowie ein kleines aber feines Restaurant. Alles lädt zum Verweilen, der nahe Strand und der Blick auf den eindrücklichen und heiligen Mount Agung.

So verbringen wir 4 Tage, teilweise in Begleitung von Franziska und Markus, mit erholsamen Pool-Stunden, Plaudern, feinem Essen, Bintang trinken und Schnorcheln in Amed, dem Nachbardorf. Leider sind viele Korallen in direkter Strandnähe bereits abgestorben. Die Fischpracht aber bleibt. Direkt vor Tulamben liegt ein grosses Schiffswrack, das zum Weltkulturerbe ernannt wurde und viele Tauchende anzieht. Der Strand ist steinig, das Wasser daher kristallklar. Diese Gegend im Nordosten Balis ist einen Besuch wert.

Blick auf den Gunung Agung.

Hard to find, hard to leave.

30. October 2011 Von: Sandro Kategorie: Essen, Reisen, Wohlfühlen Noch keine Kommentare →

Das begrünte Outdoor-Badezimmer mit Jacuzzi.

Easy to find… dank dem freundlichen Fahrer, der uns am Flughafen in Denpasar abholte und nordwärts über ganz Bali zu dem in den Hügeln über dem Lovina Beach gelegene Damai führte. Genau das Richtige, um unsere Rundreise zu starten.

Das terrassenartig angelegte Resort bietet 14 grosszügige Villas (auf Wunsch mit privatem Pondok und Pool), stilvoll eingerichet und mit balinesischen Antiquitäten dekoriert. Die Freiluft-Dusche im begrünten Outdoor-Badezimmer unserer Deluxe Villa wurde lediglich durch das eigene Jacuzzi getoppt.

Wir machten es uns nach 25 Stunden Anreise mit einem Bintang Beer am herrlichen Pool gemütlich. Und nach einem fantastischen Abendessen im mehrfach ausgezeichneten Gourmet-Restaurant mit innovativer Fusion-Küche, die höchsten Ansprüchen genügt, legten wir erstmal einen traumlosen 12-stündigen Schlaf hin. Die balinesische Massage im dazugehörenden Spa machte das Ankommen auf der Götterinsel am nächsten Tag perfekt.

Lovina Beach selbst ist übrigens kein Ort, unter dieser Bezeichnung fasst man ein halbes Dutzend Dörfer mit Hotels, Restaurants und Tauchschulen zusammen. Einst war Lovina ein Refugium für Traveller und andere Langzeitgäste, die in einfachen Bambushütten für wenige Rupien eine Unterkunft fanden. Sein Name soll aus der Zeit stammen, als hier Hippies am grauen Lavastrand die feurigen Sonnenuntergänge und lauen Tropennächte genossen: Love-in-all war die Bezeichnung für das Shangrila der Blumenkinder. Im Laufe der Zeit schliff es sich zu Lovina ab.

Wahrlich… hard to leave!

Steinfiguren im weitläufigen Garten des Damai.

Sansibar goes Bali.

31. July 2011 Von: Sandro Kategorie: Reisen Noch keine Kommentare →

© by The Damai

Was gibt es Schöneres als Ferien zu planen? sansibar zieht es diesen Herbst in den asiatischen Raum: eine dreiwöchige Rundreise in Bali steht auf dem Programm. Willkommen auf der Insel des Lächelns.

Singapore Airlines wird uns von Zürich mit dem A380 via Singapore nach Denpasar fliegen.

Anschliessend geht es erstmal Richtung Norden nach Lovina Beach, wo wir uns im noblen Resort The Damai vier Tage vom Berufsalltag erholen werden.

Weiter führt die Reise ostwärts ins Mimpi Bali in Tulamben. Das kleine traumhafte Resort – unter Schweizer (eine ehemalige Arbeitskollegin von Sibylle) und Balinesischer Leitung geführt – liegt am Fusse des mäjestetischen Mount Agung im Nordosten von Bali. Das Resort wurde im Juli 2010 eröffnet und besticht durch seine Architektur im typischen balinesischen Design mit westlichen Annehmlichkeiten im Schnorchel- und Tauchparadies.

Danach zieht es uns zu den für die Insel typischen Affen: direkt hinter dem berühmten Monkey Forest im Kultur- und Künstlerort Ubud werden wir Unterkunft im Alam Indah beziehen, über den Reisfeldern meditieren und dem Yoga-Unterricht fröhnen (ganz wie Julia Roberts in «Eat Pray Love»).

Zum Abschluss reisen wir auf die Gili Islands, drei kleine Inseln im Nordwesten von Lombok. Auf Gili Trawangan, der grössten der komplett verkehrsfreien Inseln, wollen wir im Alam Gili eine ganze Woche das süsse Nichtstun am weissen Strand und im türkisfarbigen Meer geniessen.

Die Vorfreude ist gross, das Lächeln breit – wenn auch noch nicht ganz balinesisch.

Der Berg ruft.

12. March 2011 Von: Sandro Kategorie: Essen, Reisen, Trinken 1 Kommentar →

Letztes Wochenende durften sansibar mit guten Freunden zum wiederholten Male vier unvergessliche Tage am Fusse des Matterhorns verbringen. Bei wolkenlosem Himmel und angenehmen, frühlingshaften Temperaturen liess sich wunderbar und ausgiebig über die Pisten carven.

Und das Schönste an Zermatt ist ja bekanntlich, dass sich das Pistenflitzen herrvorragend mit kulinarischem Genuss verbinden lässt. Es gibt wohl keinen anderen Ort der Welt, wo sich derart viele herausragende Restaurants – sei es auf der Piste oder im Dorf – auf derart kleinem Raum versammeln. So liessen wir es uns denn tagsüber Chez Vrony, im Findlerhof und Zum See sowie abends Chez Max Julen, im Le Gitan und im Du Pont gut gehen, schlugen uns die Bäuche voll und verköstigten erlesene Walliser Tropfen.

Ah ja, logiert haben wir dieses Mal bei den Geschwistern Lehner im Hotel Artemis. Etwas altertümlich, aber mit grosszügigen Zimmern, Matterhornblick und für Zermatter Verhältnisse relativ moderaten Preisen.

Welcome to London. Again.

16. February 2011 Von: Sibylle Kategorie: Reisen 1 Kommentar →

© earthlylight.co.uk

London ist ein Einkaufparadies – immer wieder, bei jedem Besuch. Somit kann ein Businesstripp auf keinen Fall bloss dem Geschäft dienen, d.h. er soll eben auch den Geschäften dienen. Angefangen an der Bond Street, weiterführend zur Oxford Street beginnt die Shopping Tour also bei bekannten Brands und eher grossen Kaufhäusern. Nach 2 Stunden ermüdet sich die Kreativität und eine gewisse Wiederholung stellt sich ein (schliesslich shoppe ich ja nicht zum ersten Mal in dieser Gegend). Dem nassen Wetter zum Trotz, frostiger Gegenwind im Gesicht, entscheide ich mich somit für eine Camden Town und Market Tour. Ein zu wiederholendes Ereignis. Fancy creations, crazy people, creative work, lässt es sich in Kürze beschreiben, was der kritischen Einkäuferin dargeboten wird. Let’s go for it. Denn Zurückhaltung ist beim momentanen Wechselkurs kaum geboten. Und die Einzelstücke lassen sich in unserer Region leicht mit einem «Oh» und «Ah» bewundern und das Selbst in neuem Glanz erscheinen. Wie schon mal erwähnt: Shoppen in London ist eine wahre Freude. Und das alles – on a lazy Sunday afternoon. Welcome to London. Again and again.

O mangi, o bevi, o vedi.

03. October 2010 Von: Sandro Kategorie: Essen, Reisen, Trinken 2 Kommentare →

Die Aussicht aus dem Zimmer «Cinquefile» der Tenuta dei Fiori in Calosso.

Eine alte Volksweisheit besagt, dass ein Reiseziel dann interessant ist, wenn sich der Gaumen freut, es einen guten Schluck zu trinken oder etwas Schönes zu sehen gibt. Im Piemont haben sansibar (einmal mehr) alle drei Ingredienzen gefunden.

Unbeschreiblich, wenn man in der herbstlichen Abendsonne durch die raue Langhe oder das liebliche Monferrato hügelauf und hügelab fährt. Rechts und links unzählige Weinstöcke. Aus den Tälern steigt langsam der Nebel. In der Ferne die Umrisse eines kleinen Dorfes, überragt von einer Kirche, den Zinnen eines Kastells. Dann lässt man sich von einem Lokal anlocken. Bestellt eine Portion goldgelbe Pasta mit einem Hauch Trüffel, dazu ein Glas rubinroten Barbera. Bienvenuti!

Unterkunft haben wir auf der Tenuta dei Fiori in Calosso bezogen. Hier bieten Valter und Yvette Bosticardo schöne grosszügige Zimmer mitten im Weinberg an und produzieren köstlichen Wein: den als Spätlese geernteten Chardonnay (Il Vento), den traditionellen Barbera d’Asti (Tulipanero), die Assemblage von Barbera und Cabernet Sauvignon (Cinquefile) und den Barbera Superiore (Rusticardi) können wir wärmstens empfehlen.

Inzwischen durften wir dort auch eine Patenschaft für einen Rebstock der raren Traubensorte «Gamba di pernice» übernehmen, die uns das jährliche Anrecht auf eine Flasche dieser einzig in Calosso heimischen Sorte sichert. Diese wurde auf der Tenuta dei Fiori quasi vor dem Aussterben gerettet und dürfte in Kürze als kleinstes Gebiet der Welt eine DOC-Bezeichnung erhalten.

Auf Empfehlung der Bosticardos hielten wir uns dieses Mal auch kulinarisch an die Gegend rund um Calosso. Das Nero di stelle in Moasca (wunderschöne, modern eingerichtete Osteria in den Ruinen des Schlosses) und das Momenti di vino in der Altstadt von Santo Stefano Belbo werden von  jungen Gastronomen geführt, welche die traditionelle piemontesische Küche neu interpretieren, der Nonna in Kürze wohl ernsthaft Konkurrenz machen werden und nebenbei schöne Weine abseits der bekannten und oftmals überteuerten Angebote kredenzen.

Zu den eher rustikalen Betrieben gehören das Crota ’d Calos in Calosso (das Essen ist immer noch ein Gedicht – das Intérieur, die Bedienung und die speckige Speisekarte scheinen seit dem ersten Besuch vor 8 Jahren aber leicht «renovationsbedürftig») und das im Western-Stil gehaltene C’era una volta… in Canelli. Hier darf auch weiterhin von den bekannten und beliebten Speisen wie Gnocchi, Tagliatelle, Risotto und Brasato geschlemmt und geschwärmt werden.

Ci vediamo!