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Artikel der Kategorie February, 2009

Filme für Hartgesottene II.

27. February 2009 Von: Sandro Kategorie: Sehen Noch keine Kommentare →

Aufgrund von einigen Feedbacks und Kommentaren auf meinen Beitrag vom 24. Januar «musste» ich mir weitere DVDs von schaurig-schönen Filmen ansehen. Hier deshalb eine Ergänzung meiner Rangliste:

Dead end (2003)
Familie Harrington fährt seit 25 Jahren am Heiligabend zu den Grosseltern. Doch in diesem Jahr wählt Vater Frank zum ersten Mal eine Abkürzung. Auf der stockfinsteren Strecke nehmen sie eine verstörte junge Frau mit einem Baby mit. Die Harringtons vermuten, dass sie nach einem Unfall unter Schock steht und versuchen, der Frau zu helfen. Als sie entdecken, dass das Baby tot ist, ist es bereits zu spät: Zuerst ringen sie mit Ihrem Verstand – dann kämpfen sie um ihr Leben!
Hier sind französische Regisseure in einer amerikanischen Produktion am Werk: ein finsterer Horrortrip, dessen dunkle Atmosphäre nur durch seinen noch schwärzeren Humor durchbrochen wird. Ob gewollt oder nicht, hier darf auch gelacht werden. Und der Soundtrack von Greg de Belles ist erstklassig! Ausserdem: unbedingt den Abspann zu Ende schauen!

[Rec] (2007)
Fernsehmoderatorin Angela Vidal und ihr Kameramann Pablo wollen eigentlich nur eine Nacht lang den Alltag der Männer einer Feuerwache dokumentieren. So denken sie sich nichts weiter, als die Feuerwehrmänner zu einem Routine-Einsatz in ein altes Mietshaus gerufen werden, wo sie der Polizei die Tür zu einer Wohnung öffnen sollen. Doch dann werden sie dort von einer blutverschmierten Frau angegriffen, ein Polizist wird schwer verletzt. Flucht ist nicht mehr möglich, denn mittlerweile hat die Polizei das Gebäude unter Quarantäne gestellt und weiträumig abgesperrt. Fernsehteam, Beamte, Feuerwehrmänner und Mieter sind gefangen in dem Haus.
Intensiver spanischer Schocker in Reality-TV-Format, mit Handkamera verwackelt gedreht, so dass man das Gefühl hat, mitten drin zu sein… Schön konsequent bis zum bitteren Ende.

A l’intérieur (2007)
Und nochmals die Franzosen: Superber Schocker, der von einer unglaublich düsteren Atmosphäre und tollen Schauspielerinnen lebt (u.a. Frankreichs ewige Femme fatale Béatrice Dalle). Allerdings eine ziemlich blutige Sache…
In der Schweiz als «Inside» und Uncut mit 79 Minuten Laufzeit erhältlich.

Ruins (2008)
Genial inszenierter Psycho-Horror-Trip der anderen Art. Das meiste spielt sich hier auf einer Maya-Pyramide ab, am hellichten Tage unter der Sonne. Und wer meint, hier könne man sich nicht gruseln, der irrt. Der Film beginnt im typischen Teenie-08/15-Muster mit Party und schönen jungen DarstellerInnen. Doch schon bald merkt man, dass mehr in dieser Überraschung steckt…

The cell (2000)
Eigentlich ausser Konkurrenz läuft dieser Thriller, den ich bei dieser Gelegenheit wiederentdeckt habe. Eine Starbesetzung (neben «Out of sight» wohl die einzig gute Rolle für Jennifer Lopez) und tolle Bilder aus den bizarren Fantasiewelten der Hauptdarsteller machen diese eher klassische Geschichte eines Serienmörders zu einem Augenschmaus.

Die Renovation beginnt.

22. February 2009 Von: Sandro Kategorie: Wohnen 1 Kommentar →

Renovation der Brunnenhofstr. 14a

Jetzt geht es los: die Renovation unseres künftigen Heims an der Brunnenhofstr. 14a in Bolligen kommt in die Gänge. Simon Friedli von der Maler Friedli GmbH in Oberdiessbach hat sich schon mal im Entrée breit gemacht und bereitet die Malerarbeiten vor. Das ganze Haus wird anschliessend frisch gestrichen.

 

Gurtenfestival 2009.

16. February 2009 Von: Sandro Kategorie: Hören, Sehen Noch keine Kommentare →

Das Gurtenfestival hat heute die beiden ersten Headliner für die diesjährige Ausgabe vom 16. bis 19. Juli bestätigt. Kings Of Leon und Franz Ferdinand geben uns die Ehre! Wenn das nicht zwei gute Gründe sind, nach dem mehrjährigen Boykott wieder einmal auf den Berner Hausberg zu pilgern.

Psst, angeblich werden noch andere Gitarrengötter dem Lockruf auf den Gurten folgen. Wie wäre es z.B. mit Airbourne?

 

«The Last Blast.»

10. February 2009 Von: Sandro Kategorie: Sehen 3 Kommentare →


Am 20. Februar erscheint die DVD zum schon heute Kultstatus geniessenden Film von Sohm Offös mit der grandiosen Mimie LaGrande, Rab Reilly und Heinz Hoenig in den Hauptrollen. Im vergangenen September hatte ich das Glück, an einer der wenigen Aufführungen im Lichtspiel in Bern grosses Schweizer Kino bewundern zu dürfen.

Nämlich die atemberaubende Geschichte des Berner Punkmädchens Helenka, das sich mit seinem Hippievater Eddie und dessen todgeweihtem Kumpel Grips aufmacht, auf einer echten Harley Davidson Shovelhead und einer Norton Combat Commando durch die unergründlichen Weiten Arizonas, Kaliforniens und Nevadas zu brettern. Die Reise endet mitten im Burning-Man-Festival, dem Stelldichein der verrücktesten Performer und Outlaws, die diese Welt zu bieten hat (und wo der Film 2007 auch seine Weltpremiere feiern konnte). Der passende Soundtrack stammt von legendären Bands der Stunde (unter anderem Krokus, Knuckledust, Extrem Normal und die unvergleichlichen Cowpunks).

Für Biker, Fans von Roadmovies und schrägen Figuren sowie toller Rockmusik ist «The Last Blast» ein Muss. Es handelt sich dabei garantiert nicht um eines der von Nicolas Bideau zur Referenz erklärten Aushängeschilder der helvetischen Filmbranche. Dieser Film wurde vielmehr von einer Handvoll Verrückten, Punks und Nonkonformisten unabhängig produziert. Ein roher, mit viel Herzblut gemachter Streifen, der völlig quer in der Schweizer Filmlandschaft steht und ein Vergnügen der wild-donnernden Art bietet.