sansibar

Designer für Lebenskultur

sansibar wünscht ein 2012 voller Licht und Zauber.

30. December 2011 Von: Sibylle Kategorie: Feiern

Die CDs des Jahres 2011.

26. December 2011 Von: Sandro Kategorie: Hören

Hier sind sie wieder – pünktlich zum Jahresende – meine 10 Lieblingsalben des Jahres 2011.

  1. Rival Sons: Pressure & Time
    Von den Rival Sons und ihren Live-Qualitäten habe ich ja schon genügend geschwärmt (siehe «Rival Sons rocken das Plaza.»). Kein Wunder, dass die Herren aus Kalifornien auch bei der Wahl der CDs des Jahres ganz vorne mitspielen: keine andere Band hat mir 2011 mehr Spass bereitet. Wetten, dass man sie im Sommer auf hiesigen Festival-Bühnen wiedersehen wird?
    Anspieltipps: All Over The Road, Pressure And Time, Burn Down Los Angeles.
    Clip: Pressure And Time.
  2. Charles Bradley: No Time For Dreaming
    Das grosse Soul-Revival ging auch 2011 weiter (siehe «Die CDs des Jahres 2010.»). Und Charles Bradley mag wohl der grösste Soul-Sänger sein, von dem bisher niemand etwas gehört hat. Aber im Alter von 62 Jahren ist seine Zeit definitiv gekommen!
    Anspieltipps: The World (Is Going Up In Flames), No Time For Dreaming, Stay Away (Nirvana-Cover als Bonus Track auf der Expanded Edition).
    Clip: The World (Is Going Up In Flames).
  3. The Black Keys: El Camino
    Mit ihrem dreckigen und unwiderstehlich groovendem Blues-Rock ist das Duo aus Nashville in den USA vom Geheimtipp zur ganz grossen Band aufgestiegen, irgendwo zwischen dem Kult-Trash der White Stripes und den Stadion-Hymnen der Kings Of Leon. Mit dem vorliegenden siebten Album – sehr tanzbar von Danger Mouse produziert – sollte dieser Schritt auch in Europa gelingen.
    Anspieltipps: Lonely Boy, Gold On The Ceiling, Sister.
    Clip: Lonely Boy.
  4. Anna Calvi: dito
    Das überzeugende Debütalbum der feurigen Londonerin mit italienischen Wurzeln, die es letztes Jahr (nicht zu Unrecht) in die berühmt-berüchtigte Hotlist der BBC schaffte. Mit ihrem düsteren Groove, morbider Musikalität und Dramatik hat sie schon Nick Cave und Brian Eno beeindruckt. Selbstsicher präsentiert Anna Calvi in zehn Songs ihr Talent als Songwriterin, Gitarristin und Sängerin. Unvergesslich, wie sie im April den proppevollen ONO-Keller erhellte.
    Anspieltipps: Desire, Susanne & I, Blackout.
    Clip: Desire.
  5. Mastodon: The Hunter
    Nach dem überwältigenden Prog-Monster «Crack The Skye» (siehe «Die CDs des Jahres 2009») tritten Mastodon hart auf die Bremse: Weg vom Konzepttheater, hin zu reduzierteren Songs. Epischer und härter waren ihre Songs schon mal. Effektiver noch nie.
    Anspieltipps: Black Tongue, The Curl Of The Burl, All The Heavy Lifting.
    Clip: The Curl Of The Burl.
  6. Foo Fighters: Wasting Light
    Ich war bisher nie ein grosser Fan der Foo Fighters. Doch was die Jungs um den wohl meistbeschäftigten Mann im Rock-Business, Dave Grohl (u.a. Nirvana, QOTSA, Probot, Them Crooked Vultures), hier an harten Riffs und hymnischen Melodien ablieferten ist einfach erste Sahne: Widerstand zwecklos!
    Anspieltipps: Rope, White Limo, Walk.
    Clip: Rope.
  7. Fink: Perfect Darkness
    Wow, welch ein Album! «Selten sind die Momente geworden, in denen einem Musik gleichzeitig den Kopf verdreht, den Atem raubt und das Herz zerreist» schrieb ein bekannter Berner Musikkritiker darüber. Wie Recht er hat. Der englische Singer/Songwriter mit Trip-Hop-Hintergrund schafft das Kunststück jedoch locker.
    Anspieltipps: Perfect Darkness, Yesterday Was Hard On All Of Us, Berlin Sunrise.
    Clip: Perfect Darkness.
  8. Justice: Audio, Video, Disco
    Unberechenbar und eigen waren das visionäre französische Duo Gaspard Augé und Xavier de Rosnay schon immer. Mit dieser CD schlagen die Begründer des Ed-Banger-Sounds nun die Brücke von reinem Dancefloor hin zu Electronic, Rock und Progressive Pop.
    Anspieltipps: Civilization, New Lands, Helix.
    Clip: Civilization.
  9. Stereo MCs: Emperor’s Nightingale
    Anno 1992 veröffentlichten die Stereo MCs ein Album für die Ewigkeit («Connected»). Danach verschwanden sie für zwei Jahrzehnte (fast komplett) in der Versenkung. Jetzt sind sie – mit mehr Gesang als Rap und mehr Elektrop-Pop als Hip-Hop – zurück. Und wie!
    Anspieltipps: Boy (feat. Jamie Cullum), Far Out Feeling, Tales.
    Clip: Far Out Feeling.
  10. Zaz: dito/Sans Tsu Tsou
    Auch dieses Jahr schafft es eine Veröffentlichung vom Vorjahr in meine Top Ten: Isabelle Geffroy ist eine französische Nouvelle-Chanson-Sängerin, die auf Stilmittel des Jazz zurückgreift – aufgrund ihrer ausdrucksstarken und ungewöhnlichen Stimme wird sie in ihrem Heimatland oft mit der Legende Édith Piaf verglichen. Inzwischen präsentierte der Shootingstar ihre erste Live-CD «Sans Tsu Tsou». Da hört man quasi, wie sie auf der Bühne herumhüpft, schwitzt und lacht.
    Anspieltipps: Les Passants, Je Veux, Le Long De La Route.
    Clip: Je Veux.

Zu den «Verlierern» gehören dieses Jahr Pain Of Salvation – eigentlich ein ganz heisser Anwärter auf einen Spitzenplatz – die mich mit dem Nachfolger des letztjährigen Siegers «Road Salt One» leider nicht überzeugen konnten (wo die sakralen Hammond-Momente bei Teil 1 noch Gänsehaut erzeugten, nervte mich auf «Road Salt Two» das Gefiddel mit mittelalterlichen Instrumenten wie Mandolinen und Flöten nur noch).
Oder die US-Band Mona, die mit ihrem mitreissenden Südstaatenrock auf dem besten Weg ist, die Kings of Leon zu übertrumpfen und die frühen U2 endgültig vergessen zu lassen (hört euch mal «Shooting The Moon» an!).
Der Londoner Songwriter und Electro-Komponist James Blake, der spätestens seit seiner gefeierten Version des Leslie-Feist-Songs «Limit To Your Love» in aller Munde war.
Jamie Woon, der englische Dubstep-Sänger, der mit seinem elektronischen Blues auf «Mirrorwriting» den Durchbruch schaffte.
Die junge holländische Sängerin Caro Emerald, die mit ihrem faszinierenden Retrostil zwischen Jazz, Swing, Chansons und südamerikanischen Rhythmen, unterlegt mit modernen Beats und Bässen, einen unglaublichen Siegeszug in Europa antrat.
Und das Deutsch-Schweizerische Duo Boy, das mit seiner Single «Little Numbers» inzwischen auch in den Staaten für Furore sorgt.
Ja, selbst Adele mit ihrem fantastischen «21» hatte hier das Nachsehen und schaffte es nicht in meine Top Ten.

Kommentieren, motzen und ergänzen ist – imfall – erlaubt und erwünscht. Ich bin gespannt auf eure Favoriten.

Kunstvolle Natur.

28. November 2011 Von: Sibylle Kategorie: Wandern

Der Schnee lässt auf sich warten, so wanderten wir Ende November noch auf der Axalp entlang des schönen Schnitzlerweges zum Hinterburgseeli. Verschiedene Holzschnitzkünstler haben sich nach dem Lotharsturm zu einem Kunstprojekt am Wanderweg zusammengeschlossen. In liebevoller Feinarbeit entstanden aus Baumstrünken zahlreiche Region-spezifische Figuren. Die gesamte Tierwelt von gross bis klein zeigen sich den Wanderern teils prominent am Weg platziert, teils leicht verborgen – ganz dem Charakter der Wildtiere entsprechend. Charakter ist ebenso in den geschnitzten Gesichtern der Figuren zu erkennen. Da waren wahre Profis am Werk: Eine eindruckvolle Kunstgalerie. Wir erfreuten uns aber auch am Blick aufs Brienzer Rothorn, am gefrorenen Hinterburgseeli, an der herbstlichen Stimmung insgesamt und ganz besonders am Anblick zweier Gemsen und deren vertrauensvollen Annäherung für einen weiteren Schnappschuss. Es war ein reichhaltiger Tag in der Natur, den wir bei einem leckern Rindsentrecôte im Restaurant Dampfschiff am Thunersee und vertrauten Gesprächen ausklingen liessen.

Dolce far niente auf der Trauminsel.

02. November 2011 Von: Sandro Kategorie: Reisen

Von Padang Bai im Osten Balis gelangten wir mit dem beeindruckend starken Schnellboot Gili Cat III via Lombok auf die Gili Islands. Einmal am Harbour Jetty von Gili Trawangan, der grössten der 3 Inseln, abgesetzt, ging die Reise mit dem einzig verfügbaren Verkehrsmittel, einer der Pferdekutschen namens Cidomos, weiter. Im ruhigen Norden der Insel haben wir im Alam Gili Unterkunft bezogen.

Hier durften wir die Seele baumeln lassen, linker Hand die Sonnenuntergänge (z.B. in einem Pondok vor den Coral Beach 1 Bungalows oder in den Strandkissen der Locanda 75) und auf der rechten Seite die Sonnenaufgänge in ihrer schönsten Pracht geniessen, abends leckeren Fisch, Garnelen und/oder Hummer schlemmen (z.B. im Fortuna Café), beim Schnorcheln im türkisfarbigen Wasser unzählige Fische sowie Wasserschildkröten beobachten oder einfach am weissen Korallenstrand dem süssen Nichtstun frönen.

Wobei, eine Velotour rund um die Insel, in einer guten Stunde mehr oder weniger bequem zu schaffen, musste dann zur Abwechslung doch noch sein. Und die Inseltage starteten wir meistens mit einer frühmorgendlichen Yoga-Stunde auf der Terrasse unseres Garden Bungalows. Zur Vermeidung jeglichen, möglicherweise aufkommenden Muskelkaters liessen wir uns im kleinen Alam Wangi Spa vom vielleicht besten Masseur der Welt gleich mehrfach verwöhnen.

Vom Tropenwald und Shopping Paradies.

01. November 2011 Von: Sibylle Kategorie: Reisen, Wohlfühlen

Aussicht vom Hibiscus-Zimmer im Alam Indah.

Vor 20 Jahren belebten Künstler in einfachen Holzhütten an lehmigen Pfaden gelegen den Ort namens Ubud. Heute erleben wir ihn als belebte und laute Stadt mit viel Mofa- und Autoverkehr, hunderten kleiner Läden, einem riesigen Markt und unzähligen Restaurants – alle um die Aufmerksamkeit der Touristen buhlend. Es lassen sich zahlreiche schöne balinesische Souvenirs ergattern, ausschliesslich durch hartes Feilschen. Noch gibt es einige Kunstgalerien und in den Reisfeldern rund um Ubud Künstler und Handwerker.

Wir logierten im ruhig gelegenen Nyuhkuning hinter dem von Tausend Affen bewohnten Monkey Forest, inmitten des Tropenwaldes und einem der ältesten Resorts namens Alam Indah. Natur pur, Vogelgesänge, Affengeplauder, Grillengezirpe – ein auf einander abgestimmtes Tropenkonzert verwöhnt unser Gehör, Blütendüfte unseren Geruchsinn. Die Luftfeuchtigkeit belegt unsere Haut mit einem Film. Wir entspannen in der Ruhe. Im wunderschönen Freiluft Yoga Barn geben wir uns einer Slow-Flow-Stunde hin, die uns von Kopf bis Fuss begeistert und uns frei werden lässt im Geiste. So sollen Ferien sein.

Sarongs im Ubud Market.

Mimpi – wenn Träume wahr werden.

31. October 2011 Von: Sibylle Kategorie: Reisen

Mimpi Bali Resort in Tulamben.

Dass sich meine Schweizer Kollegin in dieses malerische Anwesen verliebt und sich hier einen Traum erfüllt hat, wurde uns beim ersten Anblick klar. Das Pondok Mimpi Bali in Tulamben bietet 7 preisgünstige Zimmer auf 2 Etagen mit Balkon oder Terrasse – balinesisch eingerichtet – einen Pool, passend zum einheimischen Stil (auch wenn das Harley-Davidson-Mosaik am Boden mehr über die Vorlieben des Mitbesitzers als seinen kulturellen Hintergrund preisgibt) sowie ein kleines aber feines Restaurant. Alles lädt zum Verweilen, der nahe Strand und der Blick auf den eindrücklichen und heiligen Mount Agung.

So verbringen wir 4 Tage, teilweise in Begleitung von Franziska und Markus, mit erholsamen Pool-Stunden, Plaudern, feinem Essen, Bintang trinken und Schnorcheln in Amed, dem Nachbardorf. Leider sind viele Korallen in direkter Strandnähe bereits abgestorben. Die Fischpracht aber bleibt. Direkt vor Tulamben liegt ein grosses Schiffswrack, das zum Weltkulturerbe ernannt wurde und viele Tauchende anzieht. Der Strand ist steinig, das Wasser daher kristallklar. Diese Gegend im Nordosten Balis ist einen Besuch wert.

Blick auf den Gunung Agung.

Hard to find, hard to leave.

30. October 2011 Von: Sandro Kategorie: Essen, Reisen, Wohlfühlen

Das begrünte Outdoor-Badezimmer mit Jacuzzi.

Easy to find… dank dem freundlichen Fahrer, der uns am Flughafen in Denpasar abholte und nordwärts über ganz Bali zu dem in den Hügeln über dem Lovina Beach gelegene Damai führte. Genau das Richtige, um unsere Rundreise zu starten.

Das terrassenartig angelegte Resort bietet 14 grosszügige Villas (auf Wunsch mit privatem Pondok und Pool), stilvoll eingerichet und mit balinesischen Antiquitäten dekoriert. Die Freiluft-Dusche im begrünten Outdoor-Badezimmer unserer Deluxe Villa wurde lediglich durch das eigene Jacuzzi getoppt.

Wir machten es uns nach 25 Stunden Anreise mit einem Bintang Beer am herrlichen Pool gemütlich. Und nach einem fantastischen Abendessen im mehrfach ausgezeichneten Gourmet-Restaurant mit innovativer Fusion-Küche, die höchsten Ansprüchen genügt, legten wir erstmal einen traumlosen 12-stündigen Schlaf hin. Die balinesische Massage im dazugehörenden Spa machte das Ankommen auf der Götterinsel am nächsten Tag perfekt.

Lovina Beach selbst ist übrigens kein Ort, unter dieser Bezeichnung fasst man ein halbes Dutzend Dörfer mit Hotels, Restaurants und Tauchschulen zusammen. Einst war Lovina ein Refugium für Traveller und andere Langzeitgäste, die in einfachen Bambushütten für wenige Rupien eine Unterkunft fanden. Sein Name soll aus der Zeit stammen, als hier Hippies am grauen Lavastrand die feurigen Sonnenuntergänge und lauen Tropennächte genossen: Love-in-all war die Bezeichnung für das Shangrila der Blumenkinder. Im Laufe der Zeit schliff es sich zu Lovina ab.

Wahrlich… hard to leave!

Steinfiguren im weitläufigen Garten des Damai.

Sansibar goes Bali.

31. July 2011 Von: Sandro Kategorie: Reisen

© by The Damai

Was gibt es Schöneres als Ferien zu planen? sansibar zieht es diesen Herbst in den asiatischen Raum: eine dreiwöchige Rundreise in Bali steht auf dem Programm. Willkommen auf der Insel des Lächelns.

Singapore Airlines wird uns von Zürich mit dem A380 via Singapore nach Denpasar fliegen.

Anschliessend geht es erstmal Richtung Norden nach Lovina Beach, wo wir uns im noblen Resort The Damai vier Tage vom Berufsalltag erholen werden.

Weiter führt die Reise ostwärts ins Mimpi Bali in Tulamben. Das kleine traumhafte Resort – unter Schweizer (eine ehemalige Arbeitskollegin von Sibylle) und Balinesischer Leitung geführt – liegt am Fusse des mäjestetischen Mount Agung im Nordosten von Bali. Das Resort wurde im Juli 2010 eröffnet und besticht durch seine Architektur im typischen balinesischen Design mit westlichen Annehmlichkeiten im Schnorchel- und Tauchparadies.

Danach zieht es uns zu den für die Insel typischen Affen: direkt hinter dem berühmten Monkey Forest im Kultur- und Künstlerort Ubud werden wir Unterkunft im Alam Indah beziehen, über den Reisfeldern meditieren und dem Yoga-Unterricht fröhnen (ganz wie Julia Roberts in «Eat Pray Love»).

Zum Abschluss reisen wir auf die Gili Islands, drei kleine Inseln im Nordwesten von Lombok. Auf Gili Trawangan, der grössten der komplett verkehrsfreien Inseln, wollen wir im Alam Gili eine ganze Woche das süsse Nichtstun am weissen Strand und im türkisfarbigen Meer geniessen.

Die Vorfreude ist gross, das Lächeln breit – wenn auch noch nicht ganz balinesisch.